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Heiko Kausch, Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Katholischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Glaubenskurs

Wegweiser sein – Christus begegnen
mit Heiko Kausch

 

 

 


Glaubenskurs 201327.11.2011 - Glauben verstehen?!
Kontakt mit dem Christlichen
Was glauben wir Christen eigentlich?
Was sind die Grundlagen unseres Glaubens?

Dieser Kurs lädt ein zur Auseinanderssetzung sich mit den grundlegenden Inhalten des christlichen Glaubens und deren Bedeutung für das eigene Leben und die eigene religiöse Praxis zu überdenken und intensiv zu erfassen.

Der Kurs unterstützt bei der Überwindung der „religiösen Sprachlosigkeit“ und lässt Raum, sich mit Zweifeln und Fragen auseinanderzusetzen.

Kursinhalte sind die Fragen nach Gott und die Geschichte Gottes mit seinem Volk, Jesus Christus und seine Jüngerbewegung, der Hl. Geist und die Kirche.

Grundlage des Kurses werden zu lesende Texte sein, die aufgearbeitet werden und zu Diskussion und Auseinandersetzung einladen.

Geleitet wird der Kurs von Heiko Kausch, M.A. . Er hat Theologie und Sozialpsychologie studiert und ist Doktorand im Fach Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität in Bochum.

Angesprochen sind alle Personen, die sich mit den grundlegenden Inhalten des christlichen Glaubens beschäftigen wollen und Lust und Zeit haben, mit anderen darüber in Austausch zu treten. Eine theologische Vorbildung ist nicht von Nöten!

Zeitlicher Rahmen des Kurses:

September 2012 bis März 2013
7 Abendtermine dienstags 19.30 Uhr-22.00 Uhr
1 Wochenende( Samstagvormittag bis Sonntagmittag)
Ein Informationsabend fand statt am: 04.09.2012 um 19.30 Uhr im Pfarrhaus St. Vitus Olfen.
Die Termine des Kurses sind:
18.09.2012, 30.10.2012 , 13.11.2012, 11.12.2012 , 15.01.2013, 26.02.2013, Wochenende 02./03.03.2013, 19.03.2013
Der Teilnahmebeitrag für den gesamten Kurs inkl. Wochenende und Materialien liegt bei 50,00 Euro.
Die Anmeldung war bis zum 14.09.2012 im Pfarrbüro St. Vitus Olfen möglich.
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 begrenzt!


Heiko Kausch bietet weitere Kurse an

Am Dienstag, 03.07.12, trifft sich die Gruppe des Glaubenskurses, die seit September vergangenen Jahres mit Heiko Kausch gemeinsam auf dem Weg ist, zu einem letzten Treffen im Pfarrhaus.

Der Kurs beinhaltete u.a. einen Rückblick auf die bisherigen 2000 Jahre der Kirchengeschichte, beleuchtet verschiedene Aspekte der Feier der Liturgie, befasste sich zunächst intensiv mit den Schriften des 2. Vatikanischen Konzils und den großen gesellschaftlichen Umbrüchen, die auch im Leben der Kirche für große Veränderungen sorgen.

Ein weiterer Schritt wird nunmehr sein, eine Gruppe interessierter Gemeindemitglieder zu bilden, die gemeinsam mit Heiko Kausch überlegen, welche Initiativen im neuen Haus Katharina in Zukunft Platz haben sollen. Angesprochen werden sollen dabei vor allem diejenigen, die bisher noch nicht zum Gemeindekern gehören, aber für sich persönlich intensiv auf der Suche nach Sinn sind.

Auch ist angedacht, dass Heiko Kausch einen weiteren Glaubenskurs anbietet, der im September/Oktober starten soll. Eine genaue Beschreibung der Inhalte dieses Kurses wird in der nächsten Zeit noch erfolgen.

Interessierte werden im September zu einem Informationsabend über diesen Kurs eingeladen werden.

Wir danken Heiko Kausch ganz herzlich für sein großes Engagement und freuen uns sehr, dass er seine Mitarbeit auch in Zukunft fest zugesagt hat.


Zwischenbericht

Im Jahr 2011 gab es Interessenten, die am laufenden Kurs nicht teilnehmen konnten. Geplant ist eine weitere Kurseinheit, die ein Jahr umfassen wird. Interessenten können sich gern an Pator Bsernd de Baey oder auch ans Pfarrbüro wenden.

Seit Herbst 2011 haben sich 15 Gemeindemitglieder mit Herrn Heiko Kausch auf den Weg eines Glaubenskurses gemacht. Auch Pastor Bernd de Baey nimmt daran teil.

Die Inhalte dieses Glaubenskurses umfassen die Geschichte der Kirche, das Sprechen über eigene Glaubenserfahrung, der Austausch über das 2. Vatikanische Konzil sowie das Suchen nach neuen Formen, den Christusglauben zu leben.

Im Mai begibt sich die Gruppe ins Gertrudenstift nach Rheine-Bentlage, um weiter am Thema zu arbeiten. Der Kurs wird seinen Abschluss vor den Sommerferien finden.


Bericht zum Pastoralkurs

Kann man den Glauben lernen? Diese Frage könnte sich jemand stellen, der davon gehört hat, dass einige Gemeindemitglieder von St. Vitus an einem ‚Glaubenskurs‘ teilnehmen. Was aber soll man sich darunter vorstellen?

Schon vor mehr als einem Jahr kam die Überlegung auf, dass es – auch im Hinblick auf viele Veränderungen, die die Kirche bereits durchlaufen hat und die in den kommenden Jahren noch auf sie zu kommen werden – sinnvoll und wichtig sein könnte, einen Kurs anzubieten, in dem an Glaubensfragen interessierte Gemeindemitglieder ‚fortgebildet‘ werden könnten.

Ziele des Pastoralkurses

Eine Zielsetzung, die im Zusammenhang mit diesem Kurs überlegt wurde, war es, zunächst einmal den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihren Glauben an Gott und Jesus Christus mithilfe ganz unterschiedlicher Materialien und Arbeitsformen  zu vertiefen, um sich  selbst auf seinem eigenen Glaubensweg wieder ein Stück voranzubringen. Gefestigt im Glauben fällt es auch sehr viel leichter, gegenüber anderen Menschen Zeugnis von seinem Christsein ablegen zu können, und zwar nicht nur gegenüber denjenigen, die man regelmäßig in der Kirche sieht, sondern auch gegenüber Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen eine Distanz zwischen sich und der Kirche empfinden.

Wir dürfen uns als Pfarrgemeinde nicht mit der Vorstellung zufrieden geben, dass es wohl immer einen „harten Kern“ geben wird, der sich in der Kirche beheimatet fühlt, ganz gleich, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Wir müssen aufmerksam sein für die vielfältigen Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Menschen in der Gemeinde, den Dialog suchen, und vielleicht kann es manchmal gelingen, die großen Chancen, die der Glaube uns ermöglicht, aufzeigen.

Kursleiter Heiko Kausch und 16 Teilnehmer

Dank der intensiven Bemühungen von Pastor Bernd de Baey war es dann im Sommer so weit, dass ein junger Theologe, Heiko Kausch, für die Durchführung eines Pastoralkurses mit dem Titel ‚Wegweiser sein – Christus begegnen‘ gewonnen werden konnte, der über das Kreisbildungswerk Coesfeld angeboten wurde.

Nachdem sich die Interessenten im Juli 2011 mit Heiko Kausch getroffen hatten, um eine Vorstellung vom Ablauf und Inhalt dieses Kurses zu bekommen, meldeten sich schließlich 16 Personen an, die bereit waren, sich ein Jahr lang an insgesamt 18 Abenden und 2 Wochenenden mit dem Glauben auseinanderzusetzen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Kurs-Schwerpunkte

Zu den thematischen Schwerpunkten gehören eine Reflexion und Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebens- und Glaubensweg, eine Auffrischung der Grundlagen des Christentums, ein Überblick über besondere Aspekte der Kirchengeschichte, wozu z.B. auch das II. Vatikanische Konzil gehört, oder konkrete Beispiele für das Wirken Gottes an uns Menschen in der heutigen Zeit und sein Auftrag an uns.

Nach den ersten Erfahrungen, die wir an den bisher stattgefundenen Abenden und einem Wochenende machen durften, sind wir überzeugt, eine gute und richtige Entscheidung getroffen zu haben. Unser Referent Heiko Kausch versteht es, uns mit Impulsen und immer wieder wechselnden Methoden neue Zugänge zu Fragestellungen unseres Glaubens zu eröffnen.

Abfolge einer Einheit

Jede Einheit beginnt mit einem liturgischen Element, wozu Lieder, Gebete oder auch Lesungen gehören.

Nach diesem Einstieg wird intensiv an dem jeweils für den Abend vorgesehenen Thema gearbeitet, das wiederum mit einem Lied, Gebet und Segen beendet wird. Vieles von dem, womit sich die Gruppe während einer Sitzung beschäftigt hat, lässt uns so schnell nicht los und ‚arbeitet‘ weiter in uns; hinzu kommt, dass uns am Ende einer Sitzung noch ein Impuls oder eine kleine Aufgabe mit auf den Weg gegeben wird, so dass es insgesamt zu einer wirklich vertieften Auseinandersetzung mit dem Glauben kommt.

Es liegt noch ein langes Stück des Weges vor uns, und wir werden selbst noch viele kleine Wegweiser brauchen, um voranzukommen, aber wir freuen uns auf all das Spannende, das hinter jeder Wegbiegung verborgen ist.
Wegweiser sein – Christus begegnen – möge uns allen dies als Pfarrgemeinde St. Vitus in einer lebendigen Glaubensgemeinschaft gelingen!

Monika Seiler