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RN-Foto PflipsKarl Schiewerling besucht spontan den Arbeitskreis Asyl

20.03.15 – Am Freitagabend erhielt der Arbeitskreis Asyl spontan Besuch aus Berlin. Der CDU-Politiker und Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling informierte sich über die ehrenamtliche Arbeit für asylsuchende Menschen in Olfen und beantwortete geduldig und versiert viele Fragen.

Schiewerling schreibt dazu:
Beispielhaft ist das Engagement der Bürgerschaft in Olfen: Der „Arbeitskreis Asyl“, der seit Dezember 2013 besteht, setzt sich hier für alle in Olfen untergebrachten Flüchtlinge ein.

Besonders bei diesem Arbeitskreis ist, dass er von vielen verschiedenen Instanzen getragen wird und so auf einer breiten gesellschaftlichen Basis ruht. Nicht nur sind beide Kirchengemeinden involviert, auch Sportvereine, Caritas, Landjugend und die Tafel Lüdinghausen machen mit.

Die Mitglieder des Arbeitskreises leisten ganz unbürokratisch Hilfe und stehen den Olfener Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite. Das geht von Sachspenden für die Flüchtlingsunterkünfte, über regelmäßige Treffen bis zur Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengängen, die viele Vertriebene nicht allein bewältigen können.

Der Arbeitskreis hilft auch über viele bürokratische Hürden, die sich in Deutschland auftun: Wie funktioniert das Asylverfahren? Wie sind Flüchtlinge krankenversichert? Wie und wo dürfen Asyl Bewerber arbeiten? All diese Fragen versucht der Arbeitskreis zu beantworten alles ehrenamtlich!

Ruhr Nachrichten vom 26.03.15

Eine Stunde war eingeplant, aber die wurde schnell überschritten. Schiewerling lobte dabei den aktiven Einsatz des Arbeitskreises aus Kirchen und Vereinen, das sich für eine menschenwürdige Unterbringung von Asylbewerbern einsetzt. „Sie tragen dazu bei, dass es im Kreis Coesfeld solch eine lebendige Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge gibt", sagte Schiewerling.

Die Mitglieder des Arbeitskreises schilderten dem Parlamentarier viele Erlebnisse aus ihrer Arbeit mit Asylbewerbern in Olfen.

Viele hatten darüber hinaus auch Anregungen und Fragen an Schiewerling, wie man die Situation von Asylbewerbern verbessern könnte. Der Arbeitskreis freute sich riesig über den Besuch des Bundestagsabgeordneten, der versprach, einige Anliegen der Gruppe mit in den Wahlkreis und nach Berlin zu nehmen.