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Neue Worte an Gott - Foto: HPDNeue Worte an Gott
ein ökumenischer Gottesdienst
mit Musik in neuem und altem Gewand - eine Uraufführung

Pfingstmontag, 25.05.15, um 17 Uhr in St. Vitus
Klaus Nacke hat ein Gottesdienst-Chorstück komponiert, dazu Texte ausgesucht und neu geschrieben.

Ein Projektchor (Mitglieder des katholischen Auftakt, des evangelischen Kirchenchores und weitere Sängerinnen und Sänger) hat diese Messe einstudiert und sie mit instrumentaler Begleitung vom Instrumentalkreis in der Pfarrkirche St. Vitus vorgetragen.

 

Neue Worte on Gott ...
... von der Freude sein Kind zu sein

Neue Worte an Gott? Spätestens auf den zweiten Blick sieht doch Jeder, dass uralte Psalmen und das ,Vater unser‘  auch dabei sind. Was soll denn das?

Vor einigen Jahren sagte mir eine ältere Dame als Teil ihres Glaubenszeugnisses „Ich spreche deutsch mit Gott“. Sie ist in einer Zeit groß geworden, in der Gebete an Gott zumeist in Latein gesprochen wurden. Aber dieser Satz geht weiter. „Es ist die Erfahrung, dass ich mit Gott ins Gespräch kommen kann ohne Formeln, ohne mich zu verstellen, so wie ich denke und rede.“

Damit steht sie, wie dieser Gottesdienst, unter anderem in der Tradition von Teresa von Ávila,  einer Nonne und hochmodernen Frau (16. Jahrhundert). Von ihr stammt neben vielen anderen handfesten Zitaten auch der Satz „Gott und ich sind die Mehrheit“. Aus diesem Blickwinkel gehören auch viele Psalmen und das ‚Vater unser‘ in den Reigen der neuen Worte. Es war revolutionär neu von Jesus, seinen Jüngern dieses Gebet auf den Weg zu geben, auf die überlieferten Riten zu verzichten, und Gott als Vater unmittelbar anzusprechen.

Verbunden mit dieser Nähe zu Gott ist bei vielen das überwältigende Erleben und Erstaunen so sehr von ihm geliebt zu werden.

Von all dem möchte dieser Gottesdienst erzählen.

Olfen, Juni 2014
Klaus Nacke