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Gospelkonzert 28.05.17 - Foto: RNSchafe singen mit großer Präsenz
Ruhr Nachrichten vom 29.05.17

Vorletztes Konzert von God's Black Sheep vor 150 Gästen am Freitag in der St.-Vitus-Kirche

Den rund 150 Zuhörern wird das Konzert von God's Black Sheep am Freitag in der St.-Vitus-Kirche sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Sie genossen einen Mix aus klassischem Gospel, Spirituals und Kirchenliedern in englischer Sprache. Eindrucksvolle unterschiedliche Stimmen waren zu hören, leise und laute Töne.

„God's Black Sheep, das bedeutet Gottes schwarze Schafe“ erklärte der musikalische Leiter Gerrit Tepe. Auf der Rückseite seines Shirts prangte die Aufschrift „Leithammel“. Folgerichtig begrüßte der Chor das Publikum mit einem lauten „Määäh“. Es war das vorletzte Konzert des Chores. Vor zehn Jahren startete das Projekt. Seither gab es viele Konzerte mit unterschiedlichen Besetzungen. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Wir brauchen jetzt eine Pause“ sagte Gerrit Tepe.' Dabei klang Wehmut in seiner Stimme. Für die letzte Konzertreise übernahm der Chor die Auswahl der Lieder. Die beliebtesten Gospels wurden Teil des Prograrnms. Unter dem Motto „Rock my soul“ und mit einer gewaltigen Präsenz nahm der Chor die Zuhörer mit auf eine Reise in das Reich des Gospelgesarıgs. Das Programm war facettenreich aufgebaut und schlug den Bogen von rhythmischen Liedern wie „Rakanaka Vhangeri“ über das fast schon melancholische „Burden down“ bis zum mitreißenden „l-le's got the whole world“. Die Freude am Singen und Musizieren stand den Sängern insbesondere Gerrit Tepe ins Gesicht geschrieben. Sie schafften es problemlos, diese Begeisterung auf das Publikum zu übertragen. Dieses wiederum unterstützte den Chor immer wieder mit rhythmischem Mitklatschen. Ein Höhepunkt war sicherlich das im Duett gesungene „Old folks at home“. Erst nach vier Zugaben entließen die Zuhörer den Chor aus der Kirche. Wer die Stimmung des Abends mit nach Hause nehmen wollte, kaufte sich nach dem Konzert eine CD mit den Liedern des Chores Rita Mentrup und Manfred Krause kauften keine CD. Sie gaben einen Obolus in das aufgestellte Spendenschaf. „Wir singen selbst im Selmer Gospelchor joy4life. Uns gefällt diese Art der Musik. Es war großartig, Gerrit Tepe hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Live ist es einfach am schönsten“, waren sie sich einig.

Beate Dorn