05.02.12 - Pfarrversammlung - Fragensammlung
Fragen des Diözesanpastoralplans erarbeitet

In kleinen Gruppen wurden Fragen des Diözesanpastoralplans erarbeitet und der Pfarrversammlung vorgestellt.
Hier die Ergebnisse:

Frage 1: Was beunruhigt mich am derzeitigen Zustand der Kirche und hindert mich an meinem Glaubensleben?
Aussage: Mein Glauben ist in mir und hängt nicht am ‚Zustand’ der Kirche.

• Zu wenig junge Familien kommen in die Kirche
• Kirche wird immer leerer
• Die Kirche erreicht viele Menschen, besonders Jugendliche, nicht mehr.
• starres Festhalten am ‚Althergebrachten’ (z.B. Zölibat)
• Kirche reagiert nicht auf den Wandel
• Amtskirche ist vom Alltag weit weg
• ‚Würdenträger’ haben ein ganz anderes Leben gelebt als Normalbürger. Sie werden erst im Rentenalter gewählt. Dadurch fehlt der Bezug zu Heute.
• Strenge Erziehung im Glauben
• Beliebigkeit gegenüber ‚muss’ in früheren Zeiten
• Kirche war ein Wertepool
• Wo gibt es in der Kirche Halt?
• Priester müssen durch die Rendantur von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Befürchten die Priester den Machtverlust?
• Viel Resignation. Keine Offenheit, Ehrlichkeit. Es muss noch schlechter werden, damit sich etwas in der Kirche bewegt.
• Zu wenig Ehrlichkeit in Sachen Sexualität
• Laien haben zu wenig Mitspracherechte
• Konservative, traditionelle Ausbildung jüngerer Priester
• Zitat von Dr. Engeling: Schriftgelehrte u. Pharisäer gibt es heute bei Geistlichen, Bischöfen und dem Papst

Aber: Es gibt viel Gruppierung in Olfen - vieles läuft gut. Es gibt in Olfen 13.000 Menschen, das heißt 13.000 Wege zu Gott. Die Kirche nicht an der Besucherzahl der Gottesdienste messen.

Frage 2: Was soll sich in der Kirche ändern?

• Ehrenamt. Anerkennung und Ausbildung von Laien
• Mitentscheidung der Frauen
• ‚Alte Zöpfe’ der Liturgie abschneiden
• Wo bringt sich Gemeinde ein? Diakonischer Auftrag!
• Jugendgottesdienste (Messgestaltung zu eintönig)
• Mehr Gemeinschaft - Generationsübergreifender Treffpunkt
• Andere Orte für Messfeiern suchen, persönlicher gestalten - ggf. Wortgottesdienst
• Junge Familien ansprechen. Interesse ist da. Siehe Segnungsgottesdienst
• Kirche muss sch auf das Wesentliche konzentrieren
• Hin gehen - nicht kommen lassen. Seelsorge muss/soll zu den Menschen kommen
• Sprache der Menschen finden
• Position beziehen – deutliche Worte finden
• Glauben aus der Kirche holen
• Kirche soll mutiger, offener im Umgang mit Neuem werden
• Übermittlung von eigenem Glauben an den Nächsten
• Pastöre sollen verstärkt Zeit haben für die Seelsorge, Verwaltungsarbeiten outsourcen
• Umgang mit Wiederverheirateten und Geschiedenen
• Dialogprozess nachhaltig fortsetzen
• Bessere Öffentlichkeitsarbeit
• Gemeinde braucht ein anderes Selbstverständnis innerhalb der Amtskirche
• Diakonat der Frau
• Lockerung des Zölibats
• Wahlordnung bzgl. Papstwahl ändern, Einbezug der Jüngeren

Änderungsvorschläge für unsere Pfarrgemeinde in Olfen

• Religionsunterricht in der katholischen Grundschule. Nicht nur Ethik
• Lektoren schulen, damit sie deutlicher, langsamer sprechen
• Lautsprecheranlage in der Kirche schlecht für Hörgeräteträger. Verständlichkeit ist vorm Pfarrhaus (zu Fronleichnam) besser als in der Kirche
• Pastor soll verstärkt Zeit haben für die Seelsorge
• Hin gehen - nicht kommen lassen. Seelsorge muss/soll zu den Menschen kommen
• Wo bringt sich unsere Gemeinde ein? Diakonischer Auftrag!

 

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  • Kategorie: 2011 Gründonnerstag
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  • Beschreibung:

    21.04.2011 - Abendmahlfeier am Gründonnerstag


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