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Vorstellung des PastoralplansSo, 15.01.17 - Pfarrkonvent
Pastoralplan vorgestellt

Unter großer Beteiligung der Gemeinde wurde der Pastoralplan im Haus Katharina vorgestellt.

Helge Eckmann, Vorsitzende des Pfarreirates, erklärte die Vorgeschichte, die Kernthemen und die Ziele anhand der Bilder, erstellt von Pfr. Bernhard Lütkemöller. Erarbeitet wurde der Pastoralplan entscheidend vom Ausschuss Pastoralplan.

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Ruhr Nachrichten vom 18.01.16

Viele Farben befinden sich auf dem Deckblatt des Pastoralplans für die Kirchengemeinde St. Vitus. Am Sonntag wurde der druckfrische Plan im Haus Katharina vorgestellt.

„Aus den vielen Farben soll nun ein Bild werden“, so Helga Eckmann vom Pfarreirat. Damit aber ein Bild entstehen kann, müssen viele Gemeindemitglieder mitarbeiten. Helga Eckmann betonte, man wolle sich für die nächsten Jahre zwei Schwerpunkte setzen.

Kirche und Jugend
Ein Schwerpunkt sei das Thema Kirche und Jugend, das zweite die Vorbereitung der Erstkommunionkinder und die Familie. Eckmann: „Familie und Jugend sind die Zukunft von St. Vitus.“ Die Gemeinde habe 7.000 Mitglieder, aber sechs Prozent gehen regelmäßig in die Kirche. Dies müsse in den kommenden Jahren verändert werden. So wolle man in den nächsten zwei Jahren ein Konzept für Familien- und Jugendpastoral entwickeln.

Mit einer Änderung der Vorbereitung auf die Erstkommunion habe man einen Anfang gemacht. lm Bereich Kirche und Jugend wolle man Vorhandenes sichten, Gruppen unterstützen, Gemeinsames anregen und offene Angebote gestalten. Man müsse sich aber bei allen Projekten fragen, ob die Ressourcen personell und finanziell ausreichen und ob man etwas weglassen müsse.

Eckmann: „Fragen sollten wir uns auch, ob es dazu dient, die Gegenwart Gottes in St. Vitus sichtbar werden zu lassen.“ Pfarrer Bernhard Lütkemöller betonte, es gehe bei der Arbeit immer darum, das Evangelium zu den Menschen zu bringen. Lütkemöller: „Dies ist unsere Aufgabe als Kirche.“

Beim Schwerpunkt Jugend und Kirche soll nun zunächst das Vorhandene gesichtet und koordiniert werden. Regelmäßig sollen Treffen aller Jugendgruppen stattfinden. Unterstützt vom Pfarreirat sollen Aktionen benannt werden.

Der Pastoralplan soll auch in den verschiedenen Gruppen der Gemeinde diskutiert und mit Ideen gefüllt werden. Und diese können jederzeit dem Pfarreirat mitgeteilt werden. So soll in der Kirche eine Box für Ideen aufgestellt werden. „Es sind gute erste Schritte gemacht. Auf diesem Weg sollten wir weitermachen“, so Bernhard Lütkemöller. Er appellierte an die Gemeindemitglieder, den neuen Wegen zu vertrauen.

Der Pfarreirat hat sich seit 2013 mit dem Pastoralplan befasst. Wie Helga Eckmann erklärte, sei dies auch eine Forderung des Bistums gewesen. „Sonst hätten wir keine Zuschüsse für die Kirchenrenovierung erhalten.“

Pfarreirat-Wahl im November
Im November wird ein neuer Pfarreirat gewählt. Bernhard Lütkemöller hatte in einem Gespräch zum Jahreswechsel mit unserer Redaktion erklärt, er hoffe, dass viele Mitglieder dem Gremium erhalten blieben. Denn der neue Pfarreirat wird sich mit dem Pastoralplan auseinandersetzen.

Und spätestens im Jahre 2020 soll eine Fortschreibung auf den Weg gebracht werden.

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