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LOGODer Kopf wird frei

2013 - Pilgerreise der Vitusgemeinde auf den Spuren des heiligen Franziskus

„Der heilige Franz von Assisi - dieser kleine Mensch muss eine ungeheure Ausstrahlung gehabt haben“. Das sagt Albert Holz im Anschluss an die Pilgerreise der Vitus-Gemeinde nach Florenz, Gubbio und Assisi.

Der Heilige Franziskus

„Schließlich lebte Franziskus im 13. Jahrhundert und schaffte es, 5.000 Menschen um sich zu scharen.“ Diese Ausstrahlung des heiligen Franziskus scheint bis in die heutige Zeit zu reichen. Denn jeder, wirklich jeder, der über diese Reise berichtet, spricht voller Bewunderung von diesem kleinen, schmächtigen, in absoluter Armut lebenden Mann.

Geprägt durch diese Eindrücke setzen die Pilger große Hoffnungen in das Pontifikat von Papst Franziskus. Sie hoffen, dass er mehr Bescheidenheit einfordert und Solidarität mit Menschen und Ländern, die von der Hilfe wohlhabender Länder abhängig sind.

Florenz

Weniger bescheiden als in Assisi ging es in Florenz zu. Hier hatte die Reise der Olfener Pilger begonnen.
„Dieser Prunk, dieser Glanz, diese Pracht – unvorstellbar“, so Margret Reinkober. Die reiche italienische Familie Medici hat ihre Möglichkeiten genutzt und Florenz zu einer prachtvollen Stadt gemacht. Auch das fand die Bewunderung der Olfener.

Pilger unterwegs

Im April 2013 machten sich 27 – zumeist Olfener - Pilger auf den Weg nach Italien. Die Diözesanpilgerstelle „Em-mausReisen“ aus Münster gab der Reise den Namen:

„Wandern zwischen den Welten – Von den reichen Medici in Florenz zum Poverello in Assisi.“

Poverello steht für „der kleine Arme“. Elf Tage sollte die Gruppe unterwegs sein. Die Planung und Reiseleitung hatte Christoph Reinkober übernommen, die geistliche Begleitung lag in den Händen von Pastor Bernd de Baey. Dieser zeichnete sich darüber hinaus als Kenner von Geschichte, Baustilen und Architektur aus.

Wandern und Kennenlernen

Auch während dieser Pilgerreise wurde gewandert. Jedoch stand das Wandern nicht so im Vordergrund wie beispielsweise bei der Reise nach Santiago de Compostela.
Aber - besonders das Wandern hat seine Bedeutung. Das brachte Bernadette Buxkämper auf den Punkt: „Durch die Bewegung – das Wandern – kommen die Gedanken in Fluss“. Sie war zum ersten Mal dabei und meinte abschließend, sie sei noch nie so erholt aus einem Urlaub zurückgekehrt. Sie sagt: „Der Kopf wird frei“.

Nun soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass Pilgern für die 27 Teil-nehmer nur aus ernsten Gesprächen und Gottesdiensten besteht. „Es wird viel
gelacht, wir haben eine Menge Spaß. Und an den Abenden steht ein guter italienischer Rotwein auf dem Tisch.“

Maria Niermann
Gemeinsam unterrwegs 2013

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