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Einladung zum Café Schwarzbrot

 Eine Stärkung für Leib und Seele

Nach der St. Vitus Sonntagsmesse im Haus Katharina

2012 - Café Schwarzbrot – was verbirgt sich hinter diesem merkwürdigen Namen?
Passt das überhaupt zusammen: ein Café und Schwarzbrot? Verbinden wir mit einem Café nicht vor allem süße Gaumenfreuden statt rustikaler Hausmannskost?

Nun, Schwarzbrot ist ein sehr gehaltvolles und kräftigendes Nahrungsmittel und gehört für viele zum Alltag. Man zählt es nicht unbedingt zu den ausgefallenen Delikatessen, die nur zu besonderen Anlässen aufgetischt werden.

Und genau das macht Schwarzbrot zu einem so passenden Namen für den regelmäßigen Treff am Sonntag nach der Hl. Messe. Einfach und ungezwungen geht es zu, wenn sich gegen 11.30 Uhr alle treffen, die nach dem Gottesdienst noch ein wenig Zeit haben. Hinter der Kirche – oder bei kühleren Temperaturen im Pfarrhaus – wird Kaffee, Tee oder ein Glas Wasser getrunken und miteinander geredet.
Mit letzterem hängt es übrigens zusammen, dass man gelegentlich auch auf die Schreibweise „Schwatzbrot“ stößt, da sich hier ganz ungezwungen mit jedem so schön schwatzen lässt.

Oft entstehen bei solchen Gesprächen auch gute Ideen bezüglich des Gemeindelebens.

Gäste Wer kümmert sich um das Café?

Jeder, der Zeit und Lust dazu hat! Es gibt eine Liste, auf der sich meist zwei Personen für bestimmte Sonntage eintragen. Diese treffen sich gegen 10.00 Uhr am Pfarrhaus, stellen die Kaffeemaschinen an und kochen Wasser für Tee. Ein Tablett mit Tassen, Gläsern und Keksen wird vorbereitet – und manchmal bringt eine gute Seele auch kleine Schwarzbrot-Häppchen mit, die immer gerne gegessen werden. Schließlich möchte man ja dem Namen des Treffs alle Ehre machen!

Wenn sich die Gäste nach einiger Zeit wieder auf den Heimweg begeben, wird alles weggeräumt, gespült – und man freut sich auf das nächste Mal. Wer möchte, legt einen kleinen Unkostenbeitrag in eine Dose, von dem der nächste Kaffee gekauft werden kann.

Herzliche Einladung - jeder ist willkommen!

Einige Besucher können schon zu den Stammgästen gezählt werden. Es kommen aber auch immer wieder neue Besucher dazu. Und das ist schön! Kommen Sie doch auch einmal vorbei und halten ein paar Minuten inne – dann erfahren Sie vielleicht auch den eigentlichen Grund für die etwas ungewöhnliche Namensgebung des Cafés!

Monika Seiler