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Cafe 'Schatzbrot' im Pfarrhaus

 

Café 'Schwatzbrot'

Manchmal trocken aber sehr nahrhaft
Jeden Sonntag nach der Hl. Messe im Haus Katharina

 

27.11.2011 - So eine Woche ist ganz schön lang und viele Dinge können geschehen, darüber muss gesprochen werden – und natürlich auch über die Predigt des Pastors. Und warum waren eigentlich die Nachbarn nicht im Hochamt, sie sitzen doch immer im rechten Mittelschiff? Im Anschluss an die Sonntagsmesse treffen sich die Gottesdienstbesucher vor den Türen der Vituskirche und besprechen die Dinge, die besprochen werden müssen.

Monika Hölscher hatte eine Idee

„Eigentlich“ meinte Monika Hölscher irgendwann während einer solchen Unterhaltung, „Eigentlich wäre ein Tasse Kaffee jetzt ganz nett, und dazu ein bequemer Stuhl.“ So reifte ganz langsam die Idee, das Gespräch der kommunikationsfreudigen Gottesdienstbesucher gemütlicher zu gestalten. Da das neue Pfarrheim noch auf sich warten lässt, blieb das Pfarrhaus.

Im kleinen Saal im Pfarrhaus

Pastor Bernd de Baey war sofort einverstanden und stellte den kleinen Saal im Pfarrhaus für das ‚Café Schwarzbrot‘ zur Verfügung. Hier treffen sich nun seit Juli 2011 jeden Sonntag nach der Messe einmal zehn, dann 15, vielleicht auch einmal zwanzig oder aber fünf Gottesdienstbesucher – jeder ist willkommen.

Eine Aktion von der Gemeinde für die Gemeinde

Zur Verfügung stehen Kaffee, Mineralwasser und ein paar Plätzchen. „Es soll schlicht bleiben“, so Monika Hölscher. „Es ist eine Aktion von der Gemeinde für die Gemeinde“. Und diejenigen, die sich bereit erklären den Kaffee zu kochen und die Tische zu stellen sollen nur wenig Arbeit haben.
Das Konzept funktioniert. In die bereit liegende Liste tragen sich immer wieder Personen ein, die das Café an einem Sonntag organisieren – jeder kann das tun. Die kleine Spendenbox wird gefüttert, so dass Monika frisches Gebäck besorgen kann.
Der Name Schwarzbrot
Und wo bleibt nun das Schwarzbrot, das dem Café den Namen gegeben hat? „Das ist eine lange Geschichte“, sagt Monika Hölscher. In Kurzform geht sie in etwa so: Die allwöchentliche Sonntagsmesse kann nicht immer einen Glanzpunkt setzen, es können nicht nur Hochfeste gefeiert werden, die allwöchentliche Sonntagsmesse ist manchmal wie Schwarzbrot, schmeckt nicht immer richtig gut, ist manchmal ein wenig trocken, ist aber sehr nahrhaft und eine gute Grundlage.

Maria Niermann