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Pro Organo e.V.
Vorsitzender Heiner Dieckmann Tel: 02595 - 57 40 stellv. Vorsitzender Helmut Frye Tel: 02595 -77 07
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2012 - Jahreshauptversammlung Weiterlesen ...
Fotos auf Acryl und Plane Ruhr Nachrichten vom 07.01.12 Olfener Fotograf Dieter Hemstedt unterstützt Pro Organo mit einer Ausstellung Weiterlesen ...
So, 08.01.12 - Krippencafé Weiterlesen ...
2011 - Kunstausstellung für die Renovierung der Orgel in St. Vitus Weiterlesen ...
2011 - Klangraum Kirche - St. Vitus Weiterlesen...
2011 - Vorstand neu gewählt Weiterlesen ...
2008 - Mitreißendes Benefizkonzert in St. Vitus Weiterlesen ...
Vorstand
Engagierte Gemeindemitglieder haben den Verein
„Pro Organo e. V. "
gegründet. Für Fragen stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder gerne zur Verfügung:
Heiner Dieckmann (Vorsitzender) Helmut Frye (stellv. Vorsitzender) Uwe Reinkober (Geschäftsführer) Pastor Bernd de Baey Elisabeth Dieckmann Dr. Heinrich Frenken Thomas Hessel Günther Hischer
Satzungszweck
Satzungszweck des Vereins ist ausschließlich die Sammlung von Spenden zur Finanzierung der Restaurierung der Orgel in der Pfarrkirche St. Vitus in Olfen.
Selbstverständlich können Sie auch ohne eine Mitgliedschaft im Verein PRO ORGANO e.V. die Renovierung der Orgel durch eine Spende unterstützen.
Spendenkonten
Für die Einzahlung von Spenden zur Renovierung der Orgel stehen Ihnen die nachstehenden Konten zur Verfügung:
Volksbank Lüdinghausen-Olfen e.G. BLZ 401 645 28 Kto 27 700 007 00 Sparkasse Westmünsterland BLZ 401 545 30 Kto 356 653 14 Die Spenden größer 50 Euro werden seitens Pro Organo e.V. entsprechend quittiert.
Satzungsauszug
§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „Pro Organo" mit dem Zusatz „e.V." nach Eintragung in das Vereinsregister und hat den Sitz in 59399 Olfen.
§ 2 Zweck
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Sammlung von Spenden zur Finanzierung der Restaurierung der Orgel in der Pfarrkirche St. Vitus in Olfen.
§ 3 Mittelverwendung
Mittel des Vereins dürfen nur für die unter § 2 genannten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 4 Mitgliedschaft. Eintritt
Mitglieder können einzelne Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lüdinghausen eingetragen.
Anschrift:
Pro Organo e.V. Heiner Dieckmann Recheder Mühlenweg 1 59399 Olfen 02595 - 57 40
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Notwendige Renovierung
gebaut 1883
Die über 125 Jahre alte Orgel in unserer Pfarrkirche St. Vitus hat die vielen Umbaumaßnahmen und die Verlegung auf die neue Empore nicht unbeschadet überstanden. Viele Kompromisse mussten eingegangen werden, um unsere Orgel den jeweiligen Anforderungen des Umbaus anzupassen.
eingegangene Kompromisse
So wurden aus Kostengründen die Holzteile beim Umbau 1929 auf die heutige Orgelempore unverändert übernommen, die räumliche Anordnung der Pfeifen dennoch grundlegend geändert.
Die Verbindungen von den Tasten zu den Pfeifen mussten wegen der geänderten Aufstellung umgeleitet und verlängert werden.
Durch die geteilte Aufstellung des Orgelgehäuses ist die Anordnung der Pfeifen akustisch nachteilig, der Klang der Orgel kann sich nicht richtig entfalten und kommt nur stark reduziert im Kirchenraum an.
Umbauziele
All diese Mängel sollen bei der Renovierung behoben und nicht zu reparierende Pfeifen und Teile erneuert werden. Eine Kirchenorgel ist ein Stück echter Handwerkskunst - sie wird mit viel Handarbeit und Zeitaufwand gefertigt.
Kosten
Die wohl angemessenen Kosten für ein solches Stück Kirchenkultur für die nächsten hundert oder mehr Jahre belaufen sich auf ca. 280.000 Euro. Diese Summe kann nur durch Spenden aufgebracht werden - dazu bedarf es der Hilfe vieler Menschen, Gruppen und Verbände der gesamten Gemeinde.
Historisches
die erste Pfeifenorgel
Aus historischen Schriften der Pfarre ist zu ersehen, dass bereits am 29. November 1675 eine Pfeifenorgel in St. Vitus nach einer umfangreichen Renovierung fertig gestellt wurde.
Während der Weihnachtsnacht des selben Jahres versagte der frisch renovierten Orgel ihre Stimme als das heilige Wetter mit erschrecklich strahlendem Feuer mitten durch die Kirche unter das Volk geschlagen.
1883 baut Fleiter die heutige Orgel
Nach dem Neubau der Kirche 1880 wurde auch bald die jetzige Orgel in den Jahren 1883 von der Firma Fleiter in Münster für 7.000 Mark gebaut. Das Gehäuse fertigte die Schreinerei Theo Lackmann für 2.025 Mark. Die Gesamtkosten konnten aus dem Vermächtnis der Witwe Schulze Bockolt bezahlt werden. Dazu vermerkt Pfarrer Dirking nicht ohne Begeisterung in der Pfarrchronik:
Dirking: Also wohl große Summen hat's gekostet. Aber man sieht, was Begeisterung und Opferwilligkeit vermögen. So bleibt es für alle Zeiten der Ruhm der Gemeinde, dass sie fast ganz alleine - ohne fremde Kirchen- und Hauskollekte, welche heutigen Tages für die meisten Kirchenbauten gehalten werden - das hehre Werk zu Stande gebracht hat. Und so besitzt Olfen ein Gotteshaus, wie es für dasselbe Geld nicht leicht überboten wird.
Erweiterungs-Bestrebungen
Einige Jahre später, in den Jahren 1908 und 1927, gab es Bestrebungen, die Orgel sowohl im Tonumfang als auch an Registern zu erweitern.
1929 Umzug auf eine neue Empore
Nach dem ersten Weltkrieg erlebte der Chorgesang in den katholischen Kirchen einen ungeahnten Aufstieg. Die Chorsänger der St. Vitus-Gemeinde begleiteten viele Messen nicht nur zu Hochfesten und hatten ihren Platz auf der doch zu engen Orgelempore über der Josefskapelle.
So entschloss man sich nach vielen Beratungen und Überlegungen im Frühjahr 1929 zwischen den beiden Turmpfeilern eine neue größere Empore für die Orgel und die Chöre zu bauen.
Die Bauausführung lag in den Händen des Maurermeisters Hermann Bester. Die Orgel wurde von der Baufirma Fleiter umgestellt und mit einem neuen elektrischen Windmotor versehen. Außerdem wurde sie um zwei Register erweitert. Um die optische Gestaltung der Orgel der Form des Westfensters anzupassen, wurden die Gehäuseteile seitenverkehrt aufgestellt.
Finanzierung
Für die Finanzierung machte sich der Kirchenchor durch Sammlungen, Verlosungen usw. stark. Auch hier hat die große Spendenbereitschaft der Olfener Bevölkerung schnell zu einer Deckung der Umbaukosten geführt. Chorwerke mit Orgelbegleitung gehören seitdem zum ständigen Repertoire unserer Chöre.
1975 + 1995 Überholung und Umbau
1975 wurde die Orgel nochmals gründlich für nahezu 90.000 DM überholt. Im Jahr 1995 wurde als letzte größere Umbaumaßnahme ein Registertausch vorgenommen.
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