St. Vitus Logo

Haus KatharinaHaus Katharina
eine Bereicherung für die katholische Kirchengemeinde

Sind Politiker neu im Amt, wird nach hundert Tagen Bilanz gezogen. Hier soll nun auch Bilanz gezogen werden – hundert Tage nach der offiziellen Einweihung. Am 19. Januar 2013 wurde das neue Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus durch Weihbischof Dieter Geerlings eingesegnet.

Und wie hat es sich nun bewährt - das Haus Katharina? Was sagen die Nutzer und Besucher?

Ilona Schwabe, Küsterin und Hausmeisterin der Gemeinde, hat den engsten Kontakt zu den Besuchern. Und sie zieht eine durchweg positive Bilanz. „Das Haus ist eine Bereicherung für die Gemeinde“, meint sie. Viele Besucher seien erstaunt darüber, wie viele Menschen im Haus Katharina ein- und ausgingen, berichtet Ilona Schwabe. Die Offenheit durch die vielen Fenster und Glaswände mache das Gemeindeleben transparenter.

Angebote wie etwa das Café Schwarzbrot oder das Messdienercafé würden jetzt von weit mehr Menschen genutzt, als in der Vergangenheit. „Es ist doch schön, dass die Bewohner des Vitus-Stiftes mit ihren Rollatoren barrierefrei ins Haus Katharina kommen können, um bei den Messdienern eine gemütliche Kaffee-Stunde zu verleben.“ Bei Veranstaltungen sehe sie plötzlich viele neue Gesichter. Auch das Krippencafé verzeichnete weit mehr Besucher als in den Vorjahren.

Sehr gut angenommen werde auch das neu eingerichtete Trauercafé. Einmal monatlich treffen sich hier Trauernde. Sie finden hier Gesprächspartner der Hospitzgruppe Selm-Olfen.

Ein weiterer positiver Aspekt, den die Gruppen hervorheben, sei die Schlichtheit des Hauses. Sie gebe den Gruppen die Möglichkeit, Veranstaltungen nach eigenen Vorstellungen zu gestalten oder zu dekorieren.

Das erste Angebot der Steuerungsgruppe zur Belebung des Leohauses – die Talkrunde „Irgendwann ist Schluss ... menschenwürdig sterben“ - war ebenfalls außerordentlich gut besucht.

So kann Ilona Schwabe eigentlich nur Positives berichten. Eigentlich. Eigentlich möchte sie auch über die gestohlenen Blumentöpfe im Außenbereich gar nicht sprechen. Eigentlich wäre es schön, wenn sie das auch nicht bräuchte.

Maria Niermann