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Bau des Pfarrheims kann beginnen
25.06.11 - Erste Vorarbeiten in den Sommerferien

Ruhr Nachrichten
OLFEN. Wann wird mit dem Bau des Pfarrheims nun begonnen? Eine Frage, die sich Olfener in den letzten Monaten vermehrt stellten. Es war sogar von einem Rücktritt der Kirchengemeinde von einem Pfarrheimbau zu hören. „Ich kann bestätigen, dass diese Absicht wohl diskutiert worden ist", so Bürgermeister Josef Himmelmann auf Anfrage. Pastor Bernd de Baey habe gegenüber der Stadt erklärt, bis zu den Sommerferien müsse der Bau des Pfarrheims feststehen, sonst werde er den Gremien vorschlagen, von dem Verkauf des Leohauses zurückzutreten: „Wir haben mit der Kirche einen Vertrag über den Kauf des Leohauses geschlossen. Der Vertrag sieht vor, dass das Leohaus nach dem Bau des Pfarrheims in den Besitz der Stadt geht." Würde das Pfarrheim nicht gebaut, sei der Vertrag nichtig.

Einigung erzielt

Die Probleme sind aber jetzt vom Tisch. In einem Gespräch in den letzten Tagen, an ihm nahmen neben Pastor Bernd de Baey auch Mitglieder des Kirchenvorstands und Vertreter des Bistums aus Münster teil, habe man sich geeinigt. Das Pfarrheim könne nun gebaut werden.

Der Bebauungsplan war bereits vom Bau- und Umweltausschuss genehmigt worden.

Doch wie der Bürgermeister erklärte, sei dann ein Problem aufgetreten. „Die Stellplätze sollten öffentlich sein, doch dann erfolgte der Wunsch der Kirche, sie doch privat zu widmen", so der Bürgermeister. Während öffentliche Stellplätze rund um die Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sind, können private Stellplätze durch eine Schranke, wie es zum Beispiel am Rewe-Parkplatz geschieht, verschlossen werden. „In dem Gespräch hat nun auch die Kirchengemeinde ihr Einverständnis für eine öffentliche Stellplatzfläche gegeben", so Beigeordneter Wilhelm Sendermann. Die Pflege der Stellplätze übernimmt dann die Stadt.

Wilhelm Sendermann: „Wir werden nun im September Baurecht haben. Der Bau des Pfarrheims
kann dann beginnen." Bürgermeister Josef Himmelmann betonte, die Stadt wäre auch mit privaten
Stellplätzen einverstanden gewesen. Er sei froh, dass es nun eine Klärung gebe. Erste Vorarbeiten werden schon in den Sommerferien durchgeführt. Im Auftrag der Kirchengemeinde wird die Stadt für eine Verlegung des Regenwasserkanals auf dem Baufeld sorgen.

HTW