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HubertusHubertusmesse

Der heilige Hubertus, dessen Fest die katholische Kirche am 3. November feiert, ist Patron von Jägern, Förstern und auch von vielen Schützengilden.

An seinem Gedenktag oder in zeitlicher Nähe dazu feiern wir die Hubertusmesse. Die Kirche wird dazu mit Bäumen und Sträuchern sowie Jagdtrophäen festlich geschmückt werden.
Die Jagdhornbläser des Jagdhornbläsercorps Horrido-Olfen gestalten den Gottesdienst in St. Vitus bzw. in St. Marien musikalisch mit.

Die Ursprünge dieser Messe dürften bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Eine spezielle Hubertusmesse hat sich allerdings erst im 19. Jahrhundert in Frankreich und Belgien entwickelt.

Hubertus, ein fränkischer Adeliger, der vermutlich um 655 geboren wurde, zog sich nach dem Tod seines Vaters und seiner Frau in die Waldeinsamkeit zu Gebet und Studien der Heiligen Schrift zurück. Später wurde er Bischof von Maastricht und Lüttich und arbeitete engagiert in der Missionierung seiner Diözese. Er starb im Jahre 727.

Die Legende erzählt, dass der leidenschaftliche Jäger Hubertus an einem Karfreitag auf der Jagd einen Hirschen gesehen habe, der zwischen den Enden seines Geweihs ein lichtumstrahltes Kreuz getragen habe. Dieses Erlebnis habe zu seiner Bekehrung geführt.