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Fußballtanz der LandfrauenPfarrkarneval St. Vitus 2011

Aufstand im Kloster
Schwestern haben Einsiedlerleben satt
Viele Höhepunkte beim Pfarrkarneval


28.02.11 - Ruhr Nachrichten
OLFEN. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte in der Stadthalle, denn zum 19. Mal fand der facettenreiche Pfarrkarneval statt. Bunte Kostüme, fröhliche Narren und ein tolles Programm sorgten für unterhaltsame Stunden. Dabei hätte der Pfarrkarneval fast nicht stattgefunden, war von Moderator Christoph Kötter zu hören.

Narrengruppe aus der SteinzeitPGR-Vorsitzende Heidi Wever hatte sich spontan bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen, nachdem sich kein Nachfolger für Margret Reinkober finden ließ. Sie blickte zudem in einem Sketch mit Maria Sanning in die Zukunft. Danach hat Pastor de Baey im Jahre 2015 neun Gemeinden zu betreuen. Da heißt es rationalisieren. Beichten auf Kassette und die Messe auf Großleinwand gehören zum Alltag.

Irmgard Pettrup in der BüttAraber Europas

Um radikale Veränderungen ging es auch beim Familienkreis Kunterbunt, der in das Jahr 2025 blickte. Der Münsterländer sei dann der Araber Europas. Da ging es um leere Kirchen, um die Tankstelle Rott im Ring, die dann Aldi für Reiche wäre oder um die Mobilitätszentrale, wo man bei Agnes Himmelmann den Rollator-Führerschein machen kann.

Für den Kirchenchor lästerten Anita Schlüter und Heiner Dieckmann im Sketch „Marktplatzklatsch" ordentlich ab. So erfuhren die Narren, dass Pastor de Baey in seinem tiefsten „Ich" gerne mal Prinz sein würde.

Aufstand im KlosterFür einen Aufstand im Kloster sorgte der Singkreis St. Marien. Die Schwestern hatten das Einsiedlerleben satt und wollten endlich ein mit Patres gemischtes Klosterleben führen.

Der kleine Vatikan mit Pastor de Baey und seinem Team machte den Kupferdiebstahl in den vergangenen Wochen zum Thema. Eine, die nicht fehlen durfte, war Irmgard Pettrup. Ihre kurze, aber originelle Büttenrede rankte sich um ein Nonnenkloster.

Schillernd

auf der AnklagebankNeu dabei waren die „Harmonias", Mitglieder des MGV, allen voran Horst Feldhege, der als Gründungsmitglied kein Blatt vor den Mund nahm, und die Lacher auf seiner Seite hatte. Als Don Kaplano trat zum letzten Mal Christoph Kötter mit Christiane Pennekamp auf und teilte kräftig aus. Wie immer führte er mit viel geistreichem Witz charmant durch das Programm.

Zwischen den einzelnen Darbietungen mischten die vielseitigen Tänze der Kittfunken und der Steversterne das Programm kräftig auf. Gefeiert wurde Prinz Uwe Koschela, der mit großem Gefolge und eigener Band auf die Bühne marschierte und sein Prinzenlied sang.

ein Polizist

Premiere hatte der Funkenmariechentanz. Laura Claussnitzer fetzte mit Tanzmajor Frank Elbers temperamentvoll über die Bühne. Es war kurz vor Mitternacht, als die Landfrauen mit ihrem Tanz und ihren bunten Kostümen für ein schillerndes Abschlussspektakel sorgten und den Tanz für alle eröffneten.

Edith Möller
RN-Fotos Möller