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betenEinladung zur Pfingstnovene 2017

In der Woche vor Pfingsten laden wir herziche zum Beten der Pfingstnovene ein.
Montag 29.05.2017 21.30 Uhr St. Vitus Olfen
Dienstag 30.05.2017 21.30 Uhr St. Marien Vinnum
Mittwoch 31.05.2017 21.30 Uhr St. Vitus Olfen
Donnerstag 01.06.2017 21.30 Uhr St. Vitus Olfen
Freitag 02.06.2017 21.30 Uhr St. Vitus Olfen

Das Gebet wird ca. 30 Minuten dauern.

An Christi Himmelfahrt kehrte Jesus zurück zu seinem Vater. Er wurde in den Himmel aufgenommen. Das Matthäusevangelium berichtet von einem Versprechen, das Jesus uns allen gegeben hat: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

Zuvor beauftragt er seine Jünger und sendet sie aus zu allen Völkern, damit sie die Frohe Botschaft allen Menschen verkünden.

Doch nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu blieben seine Jünger, und mit ihnen, Maria, seine Mutter allein zurück. Sie fürchteten sich – war doch ihr Herr nun nicht mehr bei ihnen. In Jerusalem blieben sie neun Tage zusammen und beteten gemeinsam um das Kommen des Heiligen Geistes. Dies war die erste Pfingstnovene (Novene vom lat. „novem“ = „neun“) der Kirche Jesu.
Und mit dem Empfang des Heiligen Geistes an Pfingsten, da wich ihre Furcht und sie konnten der ganzen Welt das Evangelium Jesu Christi verkündigen.

Auch heute beten wir Christen in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest um das Kommen des Heiligen Geistes. Wir beten um die sieben Gaben des Geistes, um Weisheit, Verstand und Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht.
Maria und die Jünger haben gemeinsam gebetet. Das gemeinsame Gebet hat sie gestärkt und geeint. Es ist gut, wenn wir als Christen in der Gemeinschaft beten. Dies kann auch uns helfen zu erkennen: wir sind eine Gemeinschaft, wir haben eine gemeinsame Aufgabe und eine Verantwortung. Eine Verantwortung für uns und für unsere Welt. Auch wir, als die Jünger Jesu in unserer Zeit, haben die Sendung des Herrn erhalten, die Frohe Botschaft in der Welt zu verkünden und den Frieden Christi zu leben und ihn zu allen Menschen dieser Erde zu bringen.

Nutzen Sie/nutzt Ihr doch die Möglichkeit dieser etwas anderen Gebetsform. 21.30 Uhr ist eine ungewöhnliche Zeit für einen Besuch in der Kirche. Doch diese Zeit ist bewusst gewählt. In der Regel ist um diese Stunde das Tagewerk getan. Man kann zur Ruhe kommen – den Tag mit all seinen Geschehnissen Revue passieren lassen. Nach verrichteter Arbeit besteht die Möglichkeit, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Es ist vielleicht eine Zeit, in der man sich in die Geborgenheit Gottes fallen lassen kann, still werden kann, zu sich finden kann.
Alle sind herzlich eingeladen, diese Chance der Begegnung mit anderen Christen und mit Gott zu nutzen. Es ist eine Chance, die Gemeinschaft mit Gott neu zu erfahren.
Auf die gemeinsame Begegnung und das gemeinsame Gebet freue ich mich schon sehr – und hoffe, viele Mitglaubende begrüßen zu können.
Im Namen des Seelsorgeteam grüßt Sie/Euch ganz herzlich

Stephan Börger, Diakon