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FriedenslichtFriedenslicht aus Bethlehem
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch das Friedenslicht aus Bethlehem in das Bistum Münster.
Am Vorabend des 4. Adventes geben die Pfadfinder in der Roratemesse um 18 Uhr in St. Vitus das Friedenslicht weiter.

Am dritten Advent  wird das Licht von Wien aus mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, in Altersheime und zu den Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stehen – und zu denen am Rande.

An Weihnachten wird das Licht dann in vielen Kirchen und Häusern brennen.

In den darauf folgenden Tagen wird eine Kerze in St. Vitus brennen, so dass alle, die dieses Licht mit zu sich nach Hause nehmen möchten, es dort abholen können.

Seit 25 Jahren

Vor 25 Jahren begann in Österreich die Initiative „Licht aus Bethlehem“ als buchstäblich leuchtendes Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Seither hat die Aktion zum Weihnachtsfest, die besonders von der internationalen Pfadfinderbewegung getragen wird, Spuren in 25 Ländern Europas hinterlassen.

In 2011 wird in der Geburtsgrotte in Bethlehem zum 25. Mal feierlich eine Kerze entzündet und zunächst nach Wien gebracht. Kurz vor dem Dritten Advent holen Pfadfinder aus zwei Dutzend europäischen Ländern das Licht dort ab und bringen es in die Hauptkirchen der einzelnen katholischen Bistümer und evangelischen Landeskirchen.

Eine Delegation aus Münster macht sich am 8. Dezember 2011 nach Wien auf. Mitglieder der Deutschen Pfadfinder(innen)schaft St. Georg (DPSG und PSG) aus dem Bistum bringen das Licht nach Münster, wo am Sonntag (11. Dezember 2011) um 17.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche an der Wolbecker Straße der zentrale Aussendungsgottesdienst gefeiert wird. Die Leitung hat Weihbischof Stefan Zekorn.

Die Friedenslicht-Aktion wird unterstützt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Von Herz-Jesu aus geht der Weg des Friedenslichtes weiter: in Familien, Kirchengemeinden und Verbände, in öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser, Feuerwehrzentralen und Polizeidienststellen, Altenheime und Krankenhäuser.

In der Vorabendmesse am Samstag, 17. Dez. 2011 bringen die Pfadfinder aus Olfen das Friedenslicht in unsere Gemeinde. Aus dem Gottesdienst kann das Licht mit nach Hause genommen werden. Die Heilige Messe wird als Roratemesse gefeiert werden.

Auch in diesem Jahr wollen die Pfadfinder mit dem Friedenslicht ihre besondere Solidarität mit den leidgeprüften Menschen in Israel und Palästina bekunden: „Das Herkunftsland des Friedenslichtes ist immer noch Schauplatz von Hass, Terror und Krieg. Über alle religiösen Grenzen hinweg engagieren sich Pfadfinder dort für ein Ende der Gewalt.“ Die Pfadfinderverbände appellierten eindringlich an die Politiker, sich mit all ihren Möglichkeiten für ein Ende des Nahost-Konfliktes einzusetzen. Das Friedenslicht solle als Mahnung verstanden werden, sich für den Frieden einzusetzen – im privaten Bereich wie in der Politik.