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RN-Foto Schemmann

 

Nach dreimonatiger Umbauzeit ist die KiTa St. Marien offiziell eingeweiht
Ruhr Nachrichten vom 22.11.14

VINNUM. Die ersten Worte von Bürgermeister Josef Himmelmann sorgen für Staunen: ,Vinnum liegt auf dem platten Land und im Ort ist keine Entwicklung festzustellen. Es ist ein sterbender Ort.

Gleich darauf lächelt er und erklärt, dass dies die Einschätzung des Landes NRW über den Ort sei. „Diese Einschätzung teilen wir bei der Stadt Olfen keineswegs.“ Deshalb habe die Stadt auch den Umbau der Kita unterstützt.

Maria Brüse, die Leiterin der Einrichtung, macht in ihrer Begrüßungsrede bei der offiziellen Einweihung vor Vertretern der Stadt, der Kirchengemeinde St. Vitus und Eltern deutlich, dass der Umbau mehr als nötig war: „Wir haben viele kleine Kinder in Vinnum. Und nach allem, was man so hört, kommen bald noch einige dazu.“ Daher habe man die Betreuung für Kleinkinder ausbauen müssen.

Zehn Plätze für unter Dreijährige und unter Zweijährige bietet die Kita St. Marien jetzt.

Etwa drei Monate haben die Arbeiten gedauert. Zwei neue Schlafräume und einen Nebenraum gibt es jetzt, außerdem wurden die Waschräume umgebaut und eine Kleinkindertoilette eingebaut.

70.000 Euro hat der Umbau gekostet, etwa 90 Prozent waren Fördermittel vom Land. „Und wir haben uns mittlerweile gut eingelebt“, sagt Brüse.

Einige Kinder singen zwei Lieder, Pastoralreferent Martin Reuter spricht der Stadt seinen Dank aus und dann ist Pastor Michael Eiden dran. Er sagt: „Möge dies ein Ort des Spielens und der Freude sein.“ Gemeinsam mit allen Anwesenden betet er und lässt sich dann von den Kindern in die neuen Räume führen, um sie zu segnen.

Dann stürmen die Kinder lachend durch die Gänge zum Kuchenbuffet. Kein sterbender, sondern ein sehr lebendiger Ort.

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