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Küken sind geschlüpft
12.04.11 - Die Mädchen und Jungen im St. Vitus-Kindergarten freuen sich über den Nachwuchs, der aus den Eiern geschlüpft ist.

Kindergarten beherbergt Brutmaschine
Ruhr Nachrichten vom 07.04.12

RN Foto Hemker„Henne oder Ei, was war zuerst?" Dieser Frage werden die Kinder des St. Vitus Kindergartens in der Osterzeit wohl nicht auf den Grund gehen können. Allerdings lernen sie eine Menge über die spannende Entwicklung vom Ei zum Küken.

Wie schon im vergangenen Jahr ist im Kindergarten eine kleine Brutstation aufgebaut. Sieben braune und weiße Eier liegen dort. Begeistert umringen die Kinder die Station. Alle wollen sie schauen, ob sich vielleicht schon was getan hat.

120408rnDie Kinder wissen ganz genau, was passiert. Mit ihren Erzieherinnen und einer erklärenden Bilderreihe an der Wand werden die einzelnen Stadien des Ausbrütens ergründet. „In dem Brutkasten ist es warm", erklärt Tadeus, „und wenn es warm ist, schlüpfen die Küken irgendwann." Im Kindergarten hoffen alle auf kleine flauschige Oster-Küken. „Aber das kann man nicht so genau vorhersagen. Letztes Jahr sind die Küken schon Palmsonntag geschlüpft", erinnert sich die Erzieherin und stellvertretende Leiterin Annemarie Hätebur.

„In einigen Eiern ist aber kein Küken drin", weiß Klaas, der Enkel von Willi Zumbusch, der das Küken-Projekt engagiert mitbetreut. Täglich kommt er zweimal in den Kindergarten, um die Eier fachgerecht zu lüften und nach dem Rechten zu schauen. Außerdem hat er die Eier und das Gerät zur Verfügung gestellt. Am Wochenende kümmern sich zwei Erzieherinnen um die Eier.

Einige ältere Kindergartenkinder erinnern sich noch lebhaft an das vergangene Frühjahr. Beim Schlüpfen der Küken hätte man sogar knackende Geräusche gehört, als die Schalen der Eier zersprangen. Ein gelbes und ein schwarzes Küken waren damals im Kindergarten geschlüpft. Nach dem Schlüpfen bleiben die Küken noch einige Zeit im Kindergarten. Denn frisch geschlüpft sind die kleinen Oster-Küken noch viel spannender zu beobachten, finden Tadeus, Mika, Klaas, Sarah und Joelle einstimmig.

Rotlichtlampe

Sarah weiß genau, was die kleinen Küken nach dem Schlüpfen brauchen. Keine normale Lampe, sondern eine Rotlichtlampe.

Nach einiger Zeit müssen die Küken allerdings den Kindergarten verlassen. „Wir wollen ja nicht, dass uns die kleinen Hühnchen hier morgens entgegen fliegen, wenn wir die Tür öffnen", lacht eine Erzieherin. Letztes Jahr übernahm sie ein Bauer aus der Gegend. „Die gehen immer in gute Hände", versichert Annemarie Hatebur.

hem

Brutmaschine
Beim Ausbrüten von Hühnereiern in einer Brutmaschine muss vieles bedacht werden. Wichtig ist unter anderem die Wahl der Eier, eine konstante Temperatur, die ständige Veränderung der Liegeposition der Eier sowie eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit in der Brutmaschine. Insgesamt beträgt die Brutzeit im Durchschnitt 21 Tage.