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Kreuz Selmer Str. 2Kreuz an der Selmer Straße

17.11.2011 - Das von Anfang des 20. Jahrhunderts stammende an der Selmer Str. in der Nähe der alten Kanaldurchfahrt gelegene Kreuz wurde in den vergangenen Monaten von einigen Mitgliedern des Heimatvereins instand gesetzt.

Predigt vom 04.06.12 - Einweihung des renovierten Kreuzes an der Selmer Str.
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Erfreulich ist, dass es kurz vor Ostern 2012 fertig wurde, nachdem die Firma Middelmann die Sandsteinplatten für die Einrahmung des Kreuzfundamentes geliefert hat. Auch für die Bepflanzung sorgte der Heimatverein. Einen Pflanzplan erstellte Claudia Lohmann von der Gärtnerei Lohmann, Olfen-Vinnum. Elisabeth Pennekamp von der Selmer Str. stiftete einen neuen Korpus, der am Kreuz bereits angebracht wurde. Auch die Inschrift auf dem Sockel wurde erneuert. Dort ist nun in Anlehnung an das Johannes-Evangelium ein Wort Jesu zu lesen: Wer an mich glaubt, hat Teil an meinem Leben.

Auch die in unmittelbarer Nachbarschaft des Kreuzes wohnende Familie Mylonas, die das ehemalige Haus Nölke bewohnen, haben die Arbeiten gut unterstützt. Allen, die sich so eingesetzt haben, um das Kreuz in einen würdigen Zustand zurück zu versetzen, ein ganz herzliches Dankeschön!


 

Feierstunde im Heimathaus
Restauriertes Kreuz ist eingesegnet

Ruhr Nachrichten vom 06.06.12

Die Andacht zur Einsegnung des Wegekreuzes fand wegen Regens im Heimathaus statt. Pfarrer Bernd de Baey und Heimatvereinsvorsitzender Ludger Besse begrüßten die Teilnehmer. (Foto: Antje Pflips)OLFEN Das Kreuz an der Ecke Kanalstraße und Selmer Straße ist nach seiner Restaurierung eingesegnet. Allerdings ging die Einsegnung sehr schnell und ohne Gemeindemitglieder. Doch es gab noch eine Feierstunde.
Von Antje Pflips

Das Wetter ließ an Ort und Stelle keine Feierstunde zu. Deshalb begaben sich alle Teilnehmer sofort in das Olfener Heimathaus.

1870 errichtet

Dort hielt Pfarrer Bernd de Baey eine kleine Andacht und erinnerte an den Werdegang des Kreuzes an der Ecke Kanalstraße und Selmer Straße. Unter Mitwirkung des Heimatvereins, der Kirchengemeinde St. Vitus und einer großzügigen Spenderin konnte es restauriert werden.

Um 1870 wurde die Anlage vom damaligen Vikar Klemens Meyer errichtet. Doch mit der Zeit verfiel und verwitterte sie mehr und mehr. In den 1970er Jahren wurde der Korpus abgenommen, restauriert und hängt seitdem über dem Hochaltar. Am Dienstag nun sollte das wieder in neuem Glanz erstrahlte Wegekreuz eingesegnet werden. Das geschah ganz schnell fast ohne Beteiligung von Gemeindemitgliedern, da es unaufhörlich regnete.

Neuer Spruch

Im Heimathaus dankte Pfarrer Bernd de Baey allen Beteiligten für ihren Einsatz und dafür, dass „dieses Glaubenszeugnis dort steht“. De Baey erinnerte ebenfalls an den alten Kreuzspruch. Der lautete damals: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, doch seine Liebe wird vergessen.“

Mit dem neuen Kreuz und dem neuen Korpus ist auch ein neuer Spruch gekommen. Es heißt jetzt: „Wer an mich glaubt, hat Teil an meinem Leben.“ Ludger Besse als Vorsitzender des Heimatvereins freute sich, dass der Verein zur Restaurierung des Wegekreuzes beitragen konnte.

Ansprache zur Einweihung am 4.6.2012


Foto: KiepeKirche+Leben vom 29.04.12
GLAUBENSDENKMALE
Die Pfarrgemeinde St.Vitus in Olfen und der Heimatverein haben ein altes Kreuz auf Kirchengrund wieder hergerichtet. Einen neuen Korpus stiftete Elisabeth Pennekamp.

Die Sonne scheint freundlich vom Himmel. Entsprechend gut ist die Laune der zahlreichen Mitglieder des Heimatvereins in Olfen, während sie gemeinsam die Fläche um das neu gestaltete Kreuz an der Selmer Straße herrichten.

„Das Kreuz in der Nähe der ‚Schiefen Brücke’ ist um das Jahr 1870 gestiftet worden. Es wurde von dem damaligen Vikar Klemens Meyer als Station für die Fronleichnamsprozession errichtet“, informiert Bernd de Baey, Pfarrer der Gemeinde St. Vitus in Olfen. Schon 1970 war der hölzerne Korpus von dem Steinkreuz abgenommen worden, da er immer stärker verwitterte. Er wurde aufgearbeitet und hat heute seinen Platz als Hochkreuz über dem Altar in der St. Vitus-Kirche.

Das Kreuz an der Selmer Straße geriet dagegen in den vergangenen Jahren aus dem Blick. In der örtlichen Zeitung hatte die Pfarrgemeinde über ihr Vorhaben informiert, gemeinsam mit dem Heimatverein, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, die Station wieder herzurichten. Gesucht wurde noch ein Stifter, der einen neuen Korpus finanziert. „Als ich das gelesen habe, war mir klar, dass ich es sein möchte. Ich habe mir gedacht, ich tue mal etwas für mich und für die Allgemeinheit“, sagt Elisabeth Pennekamp. Die 86-Jährige ist in der Nähe des Kreuzes aufgewachsen. „Und mit der Stiftung möchte ich dem Herrn danken, dass ich verschiedene Krankheiten gut überstanden habe“, berichtet sie von ihrer Motivation. Viele Rückmeldungen habe sie erhalten, als ihr Vorhaben veröffentlicht wurde. „Die Menschen haben sich gefreut. Sie haben auch gesagt, dass es gut ist, das Vorhaben öffentlich zu machen, um auch andere wachzurütteln“, berichtet die rüstige Olfenerin.

Wetterfester Korpus

Der neue Korpus ist aus Kunstharz gegossen und dem Farbton des Steins angepasst. „Er wurde von der Kunststoffgießerei Pferdmenges in Kevelaer gefertig. Kunstharz ist wetterfest und damit beständig“, benennt Ludger Besse, Vorsitzender des Heimatvereins und Mitglied im Kirchenvorstand von St. Vitus, die Vorteile. Im Lauf der vergangenen Jahre hat der Heimatverein bereits die Renovierung mehrerer Kreuze vorgenommen.

Auch die Tafel am Sockel des Kreuzes wurde erneuert. „Wer an mich glaubt, hat Teil an meinem Leben“ können Passanten in Anlehnung an das Johannes-Evangelium ein Wort Jesu lesen. „Eine Fronleichnamsandacht an dem Kreuz zu feiern, ist allerdings nicht mehr möglich, da sich die Selmer Straße zu einer vielbefahrenen Ein- und Ausfahrtsstraße in Olfen entwickelt hat. Es ist viel zu laut“, klärt de Baey auf. Doch wolle man mit der Restaurierung ein Zeichen setzen, ist es ihm ein Anliegen.

Am Montag, 4. Juni 2012, wird das Kreuz gesegnet. Dann übergeben es Pfarrei und Heimatverein der Öffentlichkeit.

mek


Der neue Korpus ist am Kreuz angebrachtRuhr Nachrichten vom 18.11.11

OLFEN. Viele Jahre hatte das Wegekreuz in der Nähe der „Schiefen Brücke“ an der Alten Fahrt ein trauriges Dasein gefristet. Doch bald wird die Anlage an der Ecke Selmer Straße/Kanalstraße ein kleines Juwel sein. Dafür sorgen der Heimatverein, die Kirchengemeinde St. Vitus und eine großzügige Spenderin gemeinsam.

Um 1870 wurde das auf einem Sockel stehende Steinkreuz samt hölzernem Korpus in einer aufwendigen Anlage vom damaligen Vikar Klemens Meyer errichtet. Im Laufe der Zeit verwitterte der Holzkorpus immer mehr, wurde um 1970 demontiert und längere Zeit bei der Schreinerei Fischer im Selken eingelagert. Später wurde der Korpus restauriert und hängt seitdem trocken und geschützt im Chorraum der Pfarrkirche St. Vitus.

Franz-Josef Köbbing reinigt das Kreuz mit einem HochdruckreinigerDoch an Kreuz und Sockel an der Selmer Straße nagten Wind und Wetter immer weiter. Deshalb nahm sich der Heimatverein jetzt der Anlage an, besserte zunächst einige Stellen aus und reinigte den Stein mit einem Hochdruckstrahler. Noch vor Weihnachten soll die Firma Middelmann den Sockel mit Sandsteinplatten umgeben. Die Kosten dafür übernimmt die Kirchengemeinde.

Im nächsten Frühjahr wird der Heimatverein die ganze Anlage neu bepflanzen. Außerdem soll sie dann mit zwei Bodenstrahlern beleuchtet werden. Die sind aber noch nicht finanziert. Deshalb sind dafür Spender hoch willkommen, die sich jederzeit im Pfarrbüro oder beim Heimatverein melden können.

Auch Pastor Bernd de Baey legt Hand anDer wichtigste Wunsch aller Beteiligten war aber natürlich ein neuer Christus-Korpus, damit das Kreuz nicht länger kahl auf dem Sockel ruht. Dafür suchte Dechant Bernd de Baey einen Sponsor. Und er oder besser „sie“ fand sich: Elisabeth Pennekamp hörte von dem Wunsch und wandte sich an den Heimatvereins-Vorsitzenden Ludger Besse, der auch Mitglied des Kirchenvorstands ist. Schon war die Sache perfekt. Die Entscheidung fiel auf einen Korpus aus Kunststoff, der absolut wie echter Stein aussieht, aber erheblich witterungsbeständiger ist. Die Kunststoffgießerei Pferdmenges in Kevelaer fertigte ihn an.

 

Pastor Bernd de Baey, Elisabeth Pennekamp, Theo Lippelt, Franz-Joef Köbbing, Ludger Besse, Reiner Schwienke und Josef SchröerGestern war nun der große Tag. Der Korpus wurde feierlich übergeben und von Mitgliedern des Heimatvereins an Ort und Stelle am Steinkreuz aufgehängt. Herzlich bedankte sich Bernd de Baey bei Elisabeth Pennekamp für die Spende. Und weil der Pfarrer an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, gab er den Aktiven vom Heimatverein hochprozentiges Schlückchen aus, was an diesem kalten Herbstmorgen genau das Richtige war.
Matthias Münch
Fotos Peter Dördelmann


Kreuz an der Selmer Straße
Juni 2011

In der Nähe der Kanalunterführung an der Selmer Str. befindet sich ein steinernes Wegekreuz. Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dieses Kreuz instand zu setzen. Wieder haben sich einige Mitglieder des Heimatvereines zu unterstützenden Arbeiten bereit erklärt.
Dem steinernen Kreuz fehlt seit vielen Jahren der Korpus. Ein aus Holz gefertigter Korpus befand sich an diesem Kreuz und musste damals abgenommen werden, da er der Witterung zu sehr ausgesetzt war. Dieser Korpus befindet sich heute in der Pfarrkirche als Hochkreuz über dem Altar.
Für das Kreuz an der Selmer Str. soll jetzt ein neuer Korpus aus witterungsbeständigem Material beschafft werden. Während die Finanzierung des Sockels und die Instandsetzung der Grünanlagen gesichert ist, sucht Pastor Bernd de Baey noch Spender für das Christusbildnis am Kreuz. Wer dazu einen Beitrag leisten kann und möchte, wende sich bitte an das Pfarrbüro, an Ludger  Besse vom Kirchenvorstand oder aber an Pastor Bernd de Baey.