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Die Stationen werden liebevoll gepflegt

zweiter Kreuzweg (1937 - 1940)

1938 - Spenden kommen schnell zusammen.
Doch Pfarrer Harrier schreibt : 'Der neue Kreuzweg wurde zu einem Kreuzweg, bevor er fertig war.'

Schnell kommen durch Spenden und milde Gaben 8.800 RM zusammen. Am 9. Februar nahmen der derzeitige Bürgermeister und Ortsgruppenleiter der NSDAP Plücker, der Architekt und städtische Bauberater Ueding und der derzeitige Pfarrer von Olfen Harrier eine Ortsbesichtigung vor'.

Man einigt sich über einen neuen Verlauf des Kreuzweges durch Olfen.

Der Bildhauer Sieben in Mönchen-Gladbach wird beauftragt, die 14 Stationsbilder in Muschelkalk auszuführen zu einem Preis von 400 RM pro Bild.

Architekt Ueding legt einen Entwurf für das Mauerwerk und die Anlagen der Stationen vor, der genehmigt wird.

Die Stationen werden von den Grundstückseigentümern 'unter Wahrung des Eigentumsrechtes bereitwilligst zur Verfügung gestellt.'

Im Dezember sind die Stationen im Rohbau fertig. Sie finden allgemeinen Beifall, selbst Amtsbürgermeister Plücker ist mit der Ausführung zufrieden.

1939 - Streit um die Standorte

Doch dann beginnt ein Streit um die Standorte: neue Gestaltung des Ortsbildes, verkehrstechnische Neuerungen, fehlender und anschließend verlorener Bauantrag sind die Gründe.

Letztendlich müssen 11 Stationen umgesetzt werden.

1940 - Fertigstellung des zweiten Kreuzweges

Am 23. März 1940 (Karfreitag) werden die 14 Stationsbilder von Pater Gelasius OFM, dem Leiter der letzten Mission, feierlich gesegnet.

heute - Pflege der Stationen - Restaurierungsbedarf

Einige Stationen stehen schief und müssen dringend restauriert werden.Ehrenamtlichen pflegen liebevoll die Anlagen der Stationen.

Doch viele der unter Denkmalschutz stehenden Kreuzwegstationen müssen dringend restauriert werden.

Quelle: Pfarrarchiv und Pfarrchronik St. Vitus