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23.09.10 - Beim Leohaus ziehen die Olfener Vereine voll mit
Sehr konstruktiver Planungsabend

Ruhr Nachrichten

OLFEN. Wenn die katholische Kirchengemeinde ihr neues Pfarrhaus fertig hat, wird sie das Leohaus aufgeben. Die Stadt möchte das Gebäude dann für Olfener Bürger und Vereine erhalten. Die Pläne dafür machen Fortschritte.

Am Dienstagabend fand im Bürgerhaus nun ein weiteres Gespräch zwischen Verwaltung und Vereinsvertretern statt, über das Hauptamtsleiterin Daniela Damm unserer Zeitung berichtete.

„Es war ein wirklich gelungener Abend", schwärmt Daniele Damm. 16 Vereine seien dabei gewesen. Zwei weitere hatten bereits im Vorfeld ihre feste Mitarbeit bekundet. Das Interesse, so Damm, decke eine ganze Bandbreite ab. Von ein oder zweimaliger Nutzung pro Jahr über wöchentliche Trainingstermine (zum Beispiel Schachclub) bis zur festen Anmietung bestimmter Räume war alles dabei.

Als Vereinsheim nutzen Einige Vereine, die noch kein eigenes Domizil haben oder das Leohaus bereits nutzen, möchten dort ihr Vereinsheim einrichten. Auch eine Geschäftsstelle für Vereine ist geplant. Hier könnte festes Personal die Büroarbeiten für Vereine übernehmen. Das würde die Stadt organisatorisch begleiten. Und schließlich hält auch der Bürgerbusverein die Idee einer Mobilitätszentrale im Leohaus aufrecht.

Bürger sollen helfen

Das Wichtigste stellte Daniela Damm noch einmal in den Vordergrund: „Die Bürger selbst sollen das Projekt in die Tat umsetzen, damit die in Aussicht gestellten Fördergelder fließen. „Genau das wollen die Vereine auch übernehmen", freut sich die Hauptamtsleiterin. Um dies voranzutreiben, haben die Vereine am Dienstag einen Kernarbeitskreis mit einem halben Dutzend Vertretern gebildet. Der soll nun ein Raumkonzept; ein Trägerkonzept (Stichwort Bürgerstiftung) und einen Wirtschaftsplan erstellen.

Bis zum 5. November sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Dann werden sie dem Büro „Startklar" vorgestellt, das über die Mittel aus dem Landesprogramm „Initiative ergreifen - Bürger machen Stadt" entscheidet.

Danach werden sich die Vereine auch wieder in großer Runde treffen, um den Fortgang des Projekts zu verfolgen. mam