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Auf dem Weg zum Stall
Fackelwanderung der St.-Vitus-Kirchengemeinde führte auch an den Steverauen vorbei

Ruhr Nachrichten vom 12.12.12

OLFEN. Dick eingemummelt warteten Kinder und Eltern darauf, dass es endlich los­ging: Vom SuS-In-Treff aus sollte die Fackelwanderung an den Steverauen vorbei bis zum Hof Mehring führen.

Der Ausschuss Ehe und Fami­lie der St.-Vitus-Kirchenge­meinde hatte dazu alle Kinder und Interessierte eingeladen. Einige Kinder hatten ihre Martinslaternen dabei, ande­re wenigstens den Laternen­stab mit der Lampe.

RN-Foto PflipsAls Clemens Walters die mitgebrachten Fackeln ent­zündete, wollten alle eine halten. Pastoralreferent Mar­tin Reuter hatte seine Gitarre mitgebracht und stimmte zu Beginn ein kurzes Advents­lied an. Danach setzte sich der Zug aus rund 20 Kindern im Alter von neun Wochen bis acht Jahren und 20 Erwach­senen in Bewegung. „Symbo­lisch haben wir uns auf den Weg zum Stall gemacht", er­klärte Martin Reuter. Beglei­tet wurde die Gruppe von Polizist Ewald Montag.

 

 

 

 

RN-Foto PflipsIm Licht der Laternen und Fackeln tanzten die Schnee­flocken einen wilden Reigen. Stockdunkel war es an den Steverauen. Auf der Stever­straße gaben die letzten Laternen am Ortsausgang noch ein wenig Licht. Doch schon auf der Steverbrücke trat die Gruppe wieder in die Dunkel­heit. Guter Laune erreichte sie den Hof Mehring, wo Bar­bara Nowak im Partyraum schon die Kerzen entzündete. Der Schwedenofen gab eine behagliche Wärme von sich. Schnell traten alle Teilneh­mer ein und setzten sich an die lange Tischreihe. Kakao, heißer Apfelsaft und Tee standen zur Verfügung.

 

 

 

 

Weihnachtsgeschichte

RN-Foto PflipsAls jeder ein Getränk vor sich hatte, wurden mit Begleitung der Gitarre fröhliche Advents­lieder gesungen. Clemens Walters las eine weihnachtli­che Geschichte vor. Und da es hier so schön warm war, fie­len bei manchen Kindern auch langsam die Augen zu. Nach einiger Zeit setzte sich die Gruppe wieder in Bewe­gung und machte sich auf den Weg nach Hause. Ein großer Dank ging an die Familie Mehring für die Bereitstel­lung ihres Raumes. Die Ge­meinde hofft, auch im nächs­ten Jahr „den Weg zum Stall" hier hin gehen zu dürfen.

Antje Pflips