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2013 - Taufbäume für 2011 + 2012
Der Ausschuss Ehe und Familie lud alle Familien mit Täuflingen der vergangenen zwei Jahre ein.

Berichte

Fotoreihe
Ehe und Familie
Ruhr Nachrichten
Kirche und Leben


Fotoreihe: Clemens Walters
Sa, 16.03.13

Die Großen legen den Spaten an ...... und schon helfen die KleinenDie Kinder dürfen den Baum schmückenDie beiden Taufbäume sind geschmückt und gesetztDie letzten Arbeiten sind noch zu tunAnschließend gibt es im Haus Katharina eine kleine Stärkungim Haus Katharina

 

 

 

 



Weitere Taufbäume - jetzt am Haus Katharina

Die Taufbäume an der Eselwiese sind mittlerweile gut angewachsen und werden von vielen kleinen und großen Spaziergängern bestaunt.

Nun sind zwei weitere Bäume für die Täuflinge der Jahre 2011 und 2012 gepflanzt. Da an der Steveraue die uns von der Stadt Olfen zur Verfügung gestellte Fläche voll ausgeschöpft ist, wurden diese am neuen Pfarrheim – Haus Katharina – gepflanzt. Sie sind vom Architekten Arno Meyer des neuen Pfarrheims Haus Katharina gespendet worden.

Zu dieser Pflanzaktion waren die Familien der Täuflinge aus den Jahren 2011 + 2012 herzlich ein.

Tatkräftige Mithilfe

Weil wir die Arbeit alleine nicht schaffen, haben die Familien tatkräftig mitgeholfen:

Väter
schwere Arbeit mit Spaten, Schaufel und Hammer

Kinder
Gießen der Bäume mit ihren eingenen Gießkannen

Mütter und alle anderen
feuern die Aktiven an und unterstützen diese moralisch

Im Haus Katharina gab es anschließend einen vergnüglichen Abschluss bei Getränken und Waffeln - hatten wir uns ja dann auch verdient!

Wir freuen uns über die viele Teilnehmer.

Für den Ausschuss
Beate Kersting und Barbara Nowak


 

Die Taufbaumaktion im Haus Katharina
Ruhr Nachrichten mit Fotostrecke

OLFEN, 14.04.2013: Mit Schaufeln, Eimern und Gießkannen bewaffnet, machten sich am Samstagmorgen viele Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder und Taufkinder auf den Weg zum Haus Katharina in Olfen. Anlass war die bereits lang ersehnte Taufbaumaktion. Wegen des schlechten Wetters musste die Aktion mehrmals verschoben werden.
Von Pia Niewind

„Wir mussten die Aktion aufgrund des schlechten Wetters bereits zwei Mal verschieben. Jetzt haben wir endlich die passenden Wetterbedingungen für die Aktion“, erklärt Beate Kersting. Sie ist Mitglied des Ausschusses „Ehe und Familie“ der St. Vitus Gemeinde, der diese Aktion organisiert. Passend mit dem ersten Spatenstich zeigten sich auch die ersten zaghaften Sonnenstrahlen. Vor dem Haus Katharina wurde gespannt auf die zwei Taufbäume für die Jahre 2011 und 2012 gewartet. „Im Jahr 2005 haben wir angefangen, selbst gestaltete Papierblätter der Täuflinge in der Josefskapelle der St. Vitus Kirche aufzuhängen; aus Platzgründen musste jedoch eine neue Lösung her“, so Kersting.

Schnell kam die Idee auf, „echte“ Bäume für die einzelnen Taufjahrgänge zu pflanzen. Diesen Brauch gibt es bereits in mehreren Gemeinden, denn der Taufbaum steht für das beginnende, irdische Leben. „Unsere Aktion findet bereits zum dritten Mal statt.“ Im ersten Jahr wurden vier Taufbäume und alle zwei Jahre später zwei Taufbäume gepflanzt. „Seit 2005 hat nun jeder Jahrgang seinen echten, lebendigen Baum.“ Die ersten sechs Bäume stehen am Steverauen-Wanderweg hinter der Eselwiese.

Suche nach neuem Standort
 
Da für weitere Bäume kein Platz war, wurde nach einem neuen Standort gesucht. Der Platz vor dem neuen Pfarrheim war die perfekte Lösung. Am Samstagmorgen wurden die zwei Amberbäume mit Hilfe der Eltern und Kinder eingepflanzt. „ Besonders freuen wir uns über die tatkräftige Unterstützung der Firma Schü-Na, die uns die Bäume geliefert haben.“
 
Die vielen Täuflinge sowie ihre Geschwisterkinder hatten alle Hände voll zu tun. Sand schaufeln, düngen und gießen - binnen weniger Minuten standen die Bäume fest an ihrem Platz. Auch die selbstgestalteten Herzen, die jede Familie mitbringen konnte, wurden in den noch kleinen Ästen der Bäume aufgehängt und flatterten im Wind.

Baumpatenschaften für junge Familien
 
Während Pastoralreferent Martin Reuter mit seiner Gitarre für die musikalische Untermalung sorgte, wurden Baumpatenschaften an die jungen Familien verteilt. „Im Sommer brauchen die jungen Bäume viel Wasser. Jede Familie hat eine bestimmte Woche zugeteilt bekommen, in der sie sich um die Bäume kümmern muss, damit diese gut gedeihen.“
 
Gespendet wurden die Taufbäume vom Lüdinghauser Architekten Arno Meyer, dem Planer von Haus Katharina, der von der Aktion mehr als begeistert war. Nachdem beide Bäume fest im Boden verankert waren, wurden sie durch Pastoralreferent Martin Reuter gesegnet.
 
Im Anschluss gab es für die Kinder und ihre Eltern frische Waffeln im Haus Katharina, die von den Mitarbeitern des St. Vitus-Kindergartens gebacken wurden. Beim gemütlichen Zusammensitzen im Haus Katharina fand die Taufbaumaktion auch in diesem Jahr wieder einen schhönen Ausklang.
 

Foto: Edith Möller, Kirche + LebenBunte Herzchen flattern im Wind

Der Ausschuss »Ehe und Familie« des Pfarrgemeinderats von St. Vitus in Olfen lädt alle zwei Jahre zur Tauf baumaktion ein. Zwei Bäume für die Täuflinge der Jahrgänge 2011 und 2012 wurden kürzlich gepflanzt.

Mit den zwei neuen jungen Amberbäumen hat die Pfarrei St. Vitus inzwischen ins­gesamt acht Taufbäume in Ol­fen gepflanzt. Die ersten waren sechs Berg-Ahorne entlang des Judenfriedhofs an der Stever­aue. Allerdings war die von der Stadt zur Verfügung gestellte Fläche mit diesen Bäumen aus­geschöpft.

Die beiden neuen Amber­bäume zieren deshalb nun die noch kahlen Außenanlagen am neuen Pfarrheim »Haus Katha­rina«. Es wurde Ende Januar nach einem Jahr Bauzeit von der Gemeinde in Betrieb ge­nommen. Gespendet wurden die Taufbäume vom Lüdinghauser Architekten Arno Meyer, dem Planer von Haus Katharina.

Ein Jahr - ein Baum

Das Besondere an den Bäumen sind die unzähligen kleinen bunten Herzchen, die daran baumeln und im Wind um die Wette flattern. Jeder Baum steht für einen Jahrgang. Und jedes Herz für ein Kind, das in dem entsprechenden Jahr ge­tauft wurde. Der Ausschuss »Ehe und Familie« des Pfarrge­meinderats hat diese Aktion im September 2009 ins Leben ge­rufen. »Der Taufbaum soll uns deutlich machen, dass der Mensch in seinen Glauben hi­neinwächst. Der Mensch braucht etwas, woran er sich festhält, so wie der Baum sich mit seinen Wurzeln im Erdreich festhält«, erklärte Ausschuss­mitglied Beate Kersting das An­liegen der Aktion.

Am Anfang war ein Bild

Angefangen hat alles mit einem 1,80 Meter großen Baum, den die Küsterin Ilona Schwabe für den Ausschuss im Jahr 2005 auf eine Leinwand gemalt hat. Dieser noch kahle Baum wurde in der Josefskapelle in der St.­Vitus-Kirche angebracht. Der Ausschuss, zu dem auch Cle­mens Walters, Barbara Nowak, Petra Heinrichs und der Pasto­ralreferent Martin Reuter gehö­ren, besucht seitdem alle Kin­der, die zur Taufe angemeldet werden.

In den ersten Jahren wurde neben einem Brief ein Blatt übergeben, das die Eltern frei gestalten durften und am Tag der Taufe an den Baum in der Kapelle befestigten. Damit wurde das neue Gemeindemit­glied vorgestellt, »denn mit der Taufe wird man in die Ge­meinde aufgenommen«, sagt Beate Kersting. Sie stellte im­mer wieder fest, dass viele Gläubige nach der Messe vor dem Baum stehengeblieben sind, um zu schauen, ob schon wieder neue Blätter angebracht wurden.

»Irgendwann war dann der Baum voll«; erklärte Beate Ker­sting. Da war die Zeit gekom­men, dass der Baum die Blätter fallen lassen musste. Weil der Ausschuss aber etwas Bleiben­des schaffen wollte, wurden die Blätter in Klarsichthüllen ange­ordnet und in einen Ordner ab­geheftet. Dieser liegt nun zur Einsicht auf einem Stehpult in der Josefskapelle.

Dann kam die Idee, die Tauf­baumaktion mit echten Bäu­men fortzusetzen und statt der Blätter kleine Herzchen zu ge­stalten, auf denen der Name des Kinds, das Geburtsdatum oder ein Taufspruch stehen kann. Die Bäume wurden mit einem Hinweispfosten verse­hen, auf dem der Taufjahrgang nachzulesen ist.

Eltern helfen mit

Seitdem sind die Eltern und die Kinder alle zwei Jahre mit Be­geisterung bei der Sache, wenn die Pflanzaktion ansteht. Eltern und Kinder halfen eifrig bei der Bewässerung und hängten ihre Herzchen in die Bäume.

Die zwei neuen Bäume ste­hen für die beiden Tauf-Jahr­gänge 2011 und 2012. Dechant Bernd de Baey, Martin Reuter und die Ausschussmitglieder sorgten mit Liedern, Texten und Gebeten für eine unver­gessliche Feier, die bei frisch gebackenen Waffeln im »Haus Katharina« im Anschluss an die Pflanzaktion fortgesetzt wurde.            

Edith Möller