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Verabschiedung und Neubegin„Aushängeschild der Gemeinde"
Pfarrsekretärin Maria Sinder nach 16 Jahren Tätigkeit feierlich verabschiedet
Ruhr Nachrichten vom 31.07.2017

„Ein bisschen wehmütig bin ich schon. Ich bin immer gerne zur Arbeit gegangen und habe morgens schon auf dem Fahrrad gepfiffen“, sagt Maria Sinder. Die Pfarrsekretärin blickt auf 16 Jahre in der katholische Kirchengemeinde St. Vitus zurück. Gestern feierte Maria Sinder zusammen mit vielen Gemeindemitgliedern ihren beruflichen Abschied mit einer Heiligen Messe - nach 16 Jahren geht Maria Sinder in den Ruhestand. Familien, Kinder, Senioren und Mitglieder der Gemeindegremien kamen anschließend im Haus Katharina zum Empfang - ein Querschnitt derer Menschen, mit denen die Pfarrsekretärin jahrelang zu tun hatte.

„Der Kontakt mit den Mitmenschen war mir immer sehr wichtig, das werde ich vermissen", so Maria Sinder. Tauf oder Trauergespräche, Austausch mit Gemeindemitgliedern und unzählige Telefonate bestimmten den Alltag der Pfarrsekretärin. „Das Pfarrbüro ist die Schaltzentrale für alle Fragen der Gemeinde. Dort laufen alle Fäden zusammen, die Marina Sinder immer gut in der Hand hielt“, sagte Susanne Budde-Niewind vom Kirchenvorstand in ihrer Ansprache. Die Beziehungen zu den Gemeindemitgliedern und eine gute Menschenkenntnis seien die Dinge, die diesen Beruf ausmachten. „Pfarrsekretärinnen sind das Aushängeschild der Gemeinde, Frau Sinder war Gold wert“, sagte Pastoralreferent Martin Reuter. Auch Diakon Stephan Börger hatte zuvor nur lobende Worte übrig: „Maria Sinder ist eine liebenswerte Person mit großer Zuverlässigkeit und einem großen Fachwissen.“ Entsprechend groß seien die Fußstapfen, in die die Nachfolgerinnen Elisabeth Prott-Elbers und Mechthild Dortmann treten werden. Mechthild Dortmann, die bereits als Vertretung für Maria Sinder tätig war, wird immer dienstags im Pfarrbüro anzutreffen sein, Elisabeth Prott-Elbers an den übrigen Tagen. „Ich freue mich vor allem auf die Arbeit mit den Menschen“, sagt Elisabeth Prott-Elbers. Auch Mechthild Dortmann ist die Arbeit mit den Menschen das größte Anliegen.
jvg