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Die Katechetinnen 2014/15 - Foto: HPD

Wegweiser 2014
Die Katechetinnen in der Erstkommunionvorbereitung
Pfarrnachrichten 'Gemeinsam unterwegs 2014'

63 Kinder bereiten sich in Gruppen mit ihren Katechetinnen auf das Fest der ersten heiligen Kommunion vor.

Es ist erfreulich, dass sich heute immer noch so viele Eltern, obwohl sie selbst den engen Kontakt zur Kirche und zur Gemeinde verloren haben, dafür entscheiden, ihre (auch ungetauften) Kinder zur Erstkommunion anzumelden.

Diese Tatsache kann als Ausdruck einer Sehnsucht verstanden werden, dass Eltern ihren Kindern ein „Mehr im Leben" vermitteln möchten, das sich in einem religiösen Leben und in einer lebendigen Beziehung zu Gott ausdrückt.

Eröffnungsgottesdienst

Respekt und Wertschätzung

Dieses Anliegen verdient großen Respekt und Wertschätzung. Unsere wertschätzende Haltung ist Voraussetzung dafür, dass Eltern sich überhaupt für eine aktive Beteiligung an der Erstkommunionvorbereitung öffnen können. In diesem Jahr sind es 25 Frauen, die sich bereit erklärt haben, Kinder auf die Erstkommunion vorzubereiten.

In unserem traditionellen Rollenverständnis ist eine Katechetin oft diejenige, die den Kindern etwas voraushaben muss und in der Lage sein sollte, den Kindern eine perfekte Belehrung über Gott und den christlichen Glauben zu präsentieren.

Mit dem Glauben auseinandersetzen

Von diesem Bild als „Idealkatecheten" müssen wir uns verabschieden. Da der Glaube sich nur in einer Atmosphäre der Freiwilligkeit entfalten kann, kommt auch der Erstkommunionkatechese ein einladender Charakter zu. Natürlich ist es hilfreich, wenn die Katechetinnen sich selbst mit ihrem Glauben auseinander gesetzt haben.

Am wichtigsten aber ist, dass sie kompetente und beziehungsfähige Gesprächspartner und „Wegweiser" sind. Sie müssen den Kindern das Gefühl geben, dass sie als Kind angenommen sind, damit sie Vertrauen entwickeln können, aus dem eine Beziehung wachsen kann.
Die Bereitschaft, den Kindern als Person entgegen zu treten, die ein persönliches Zeugnis gibt von dem was sie glaubt und hofft, stellt die Kernkompetenz einer Katechetin dar.

Glaube ist Gnade

Die Aufgabe der Katechetinnen ist mit einem großen zeitlichen und inhaltlichen Einsatz verbunden. Bei allem Engagement kann es für eine Katechetin entlastend sein, wenn sie sich bewusst macht, dass sie den Glauben letztendlich nicht „machen" kann. Glaube ist eine Gnade, die angenommen werden kann.

Oft wird er sogar zu einer anderen Zeit angenommen als man es sich wünscht. So kann es entlasten, wenn eine Katechetin sich klar macht, dass sie den Glauben scheinbar zunächst erfolglos aussät, dass dieser aber zu einem späteren Zeitpunkt Früchte trägt.

Verantwortung übernommen

Beten wir für alle Frauen, die in der Erstkommunionkatechese verantwortlich tätig sind um das Vertrauen darauf, dass ihr Dienst von Gott getragen wird und er sie in ihrem Engagement begleitet.
Der Tisch der Kommunionkinder im linken Seitenschiff präsentiert das Motto des Kommunionkurses: Gott lädt uns alle ein.

Für den Ausschuss Erstkommunion
Maria Sanning

zu den Erstkommunionfeiern ...