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Pater Vinoy George

Juni 2017 - Urlaubsvertretung in St. Vitus
Pater Vinoy George

Seit Ende Juni bis zum 22.08. 17 ist Pater Vinoy zur Urlaubsvertretung in unserer Gemeinde und hat vielfältige Aufgaben übernommen. An diesem Wochenende endet die Zeit für ihn in Olfen und er kehr nach Rom zurück. Dort studiert er an der Päpstlichen Universität Gregoriana die Biblische Theologie.
Wir danken Pater Vinoy herzlich für seine Unterstützung und wünschen Ihm Alles Gute und reichlich Gottes Segen!

 

Goldenes Priesterjubiläum Pfr. em. Dr. Clemens Engling
Sich selbst nicht verlieren

 Mit Ruhe und Gelassenheit und mit einer stillen Freude blickt Pastor Dr. Clemens Engling auf fünfzig Jahre Priestertum zurück.
Und genau so gelassen und entspannt freut er sich auf den Gottesdienst anlässlich dieses Jubiläums. Die St. Vitus-Gemeinde wird den Dankgottesdienst am 26. Januar 2014 feiern um 10.30 Uhr, gleichzeitig mit dem Dankgottesdienst anlässlich des Silbernen Priester-jubiläums von Pater Joseph.

Dr. Clemens Engling auf dem Weg zur Primizfeier in BillerbeckPriesterweihe

Pastor em. Dr. Clemens Engling wurde am 25. Januar 1964 vom damaligen Bischof Josef Höffner im Dom zu Münster zum Priester geweiht. Der Weihetag war ein Samstag, seine erste Messe feierte er am Sonntag den 26. Januar 1964. „Auf den Tag genau - 50 Jahre später – feiere ich in Olfen mein Goldenes Priesterjubiläum“, freut sich Dr. Engling.

Über Kaplanstellen in Emsdetten und Bocholt, dem Studium der Dogmatik und seiner Promotion, über die Arbeit als Schulseelsorger an der Friedensschule Münster kam er schließlich in die Gemeinde Heilig Kreuz nach Dülmen. Hier wirkte er 21 Jahre als Pfarrer von 1980 bis 2001.

Geboren wurde Dr. Engling am 11. Mai 1936 in Sturmhübel, Kreis Rössel im Ermland in Ostpreußen. Im Januar 1945 floh er mit seiner Familie nach Pommern und traf 1945 in Billerbeck ein. In Coesfeld besuchte er dann das Gymnasium Nepomucenum.

Der Wunsch, Theologie zu studieren, bestand bei Dr. Clemens Engling nicht von Kindesbeinen an oder seit Messdienertagen, wie es andere Priester berichten. Ihn habe ein Bibelwort getroffen, so berichtet er.

Das Bibelwort - das saß

 „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganz Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt.“

Übrigens – gehört hat er dieses Bibelwort beim Religionslehrer Studienrat Bernhard Mehring, der aus Olfen stammte. Dieses Wort habe ihn getroffen. Nachdem er zunächst zwei Semester Philosophie und Englisch studierte wechselt er dann zur Theologie. Er studierte in Münster und München.

2001 nach Olfen

Nach Olfen kam Dr. Clemens Engling nach seiner Verabschiedung in Dülmen im Jahr 2001 im Alter von 65 Jahren. Sein Wunsch war es, wissenschaftlich arbeiten zu können. Da schien ihm Olfen geeignet.

In seiner Wohnung am Südwall hat er die Möglichkeit in Ruhe zu lesen und zu schreiben. Gleichzeitig erfüllte er bis zu seinem 70. Lebensjahr als Vicarius Cooperator regelmäßige Aufgaben in der Gemeinde.

Dr. Clemens Engling bei einer Audienz bei Papst Johannes Paul IIIn seiner Olfener Zeit schrieb er drei Bücher über Anna Katharina Emmerick. Des weiteren schreibt er immer wieder Aufsätze für die Emmerickblätter, die zweimal jährlich vom Emmerick-Bund herausgegeben werden.

Gefragt danach, was für ihn die Faszination von Anna Katharina Emmerick ausmacht, ist das wohl in erster Linie ihre Nächstenliebe. Hilfe für Menschen in Not seien für Anna Katharian Emmerick immer das wichtigste gewesen. Pastor Engling erwähnt zwar auch ihre Frömmigkeit, ihre Verankerung im Glauben, aber – immer wieder – ihre Nächstenliebe.

Papst Franziskus ist ein Glücksfall

Und nun macht sich der promovierte Theologe Gedanken zu Papst Franziskus. „Papst Franziskus ist ein Glücksfall für die Kirche“,  so Dr. Clemens Engling. „Papst Franziskus vermittelt eine überzeugende Spiritualität.“

Übrigens – Dr. Engling und Papst Franziskus wurden im gleichen Jahr geboren. Der Papst ist ein halbes Jahr jünger als der Olfener Jubilar.

Maria Niermann

Pater Rajakumar MathiasPredigt - Wallfahrt Haltern

Jahr der Barmherzigkeit
Die Lästigen geduldig ertragen

Während ich mich auf die heutige Wallfahrt vorbereitet habe wurde mir bewusst, wie sehr mich - und vielleicht auch uns alle - dieses Thema „Die Lästigen geduldig ertragen“ in unserem Alltag und unserem Leben betrifft.

Monsignore Dr. Ewald Nacke