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Verhüllte Kirche - Foto: HPDVerhüllte Kirche
Gerüstbauten für Außenarbeiten
Pfarrnachrichten 'Gemeinsam unterwegs 2014'

Sanierung der Fenster bedeutet: Herausnahme der Fenster, Entfernung der alten Verbleiung, Reinigung und ggf. Wiederherstellung der Gläser, erneute Verbleiung und Wiedereinbau der Fenstersegmente.

Seit dem 10.06.2014 wird die Sanierung der Außenfugen im Hauptschiff betrieben. Dazu passend werden die Fenster instandgesetzt. Diese Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Mitte des kommenden Jahres hinziehen.

Kirchendach

Im Jahr 2001 wurde das Dach der St. Vitus-Kirche saniert. Hierbei wurde die Kupfer-Eindeckung erneuert und anschließend erfolgte eine Sanierung der Außenfugen des Mauerwerks im Turmbereich.

Zum Ende der damaligen Renovierung führte ein Sommergewitter zu einem schweren Wasserschaden. Der Innenanstrich hat damals schwer gelitten.

In den darauf folgenden Jahren wurden die übrigen Arbeiten geplant und vorbereitet, um dem Kirchenbauwerk aus dem Jahr 1885 ein frisches Antlitz zu verleihen.

Seiteneingänge

Im August 2013 wurde der Umbau der Seiteneingänge angegangen. Hiermit sollte die ursprüngliche Außenansicht der Kirche wieder hergestellt werden.

Die installierte Automatisierung der Eingangstüren war, wie viele technische Neuerungen, eine kleine Herausforderung für alle Beteiligten. Getreu dem Motto ‚kleine Dinge = große Auswirkungen‘ funktionierte zuerst gar nichts. Nach und nach wurden die einzelnen Aufgaben bearbeitet und Hindernisse aus dem Weg geräumt.

Ebenso führte die künstlerische Gestaltung der neuen Türsegmente zu ausgiebigen Diskussionen und neuen Problemen. Schlussendlich jedoch konnten die Arbeiten zum 28.07.2014 beendet werden.

Innenanstrich - Orgelrenovierung

Der anstehende Innenanstrich ist untrennbar mit der Sanierung der Orgel verbunden.

Würde vor der Orgelsanierung gestrichen werden, müsste der neue Anstrich anschließend nach dem erfolgten Orgelumbau teilweise nachgebessert werden. Sollte die Orgel zuerst fertig werden, müsste sie für die Zeit der Innenarbeiten umfangreich geschützt werden.
Nun gilt es also diese Maßnahmen schlüssig ineinander zu verzahnen, so dass nichts leidet und nichts liegen bleibt.

Erschwerend kam hinzu, dass die Durchführung der Arbeiten anfangs nicht in Einklang zu bringen war mit dem Ansatz des Bistums Münster zur Mittelbereitstellung. Hiernach käme es zu einer Ausführung der Arbeiten in zwei voneinander getrennten Abschnitten. Diese Unterbrechung würde zwangsläufig neue Zwischenmaßnahmen zur Sicherung erfordern und auch das jeweilige Arbeitsergebnis negativ beeinflussen.

Hauptfolge wäre eine Unterteilung des Innenanstriches in zwei Segmente: Hauptschiff und Turmbereich. Welche Folgen eine ggf. mehrjährige Unterbrechung hier hätte, kann sich jeder vorstellen.

Kürzlich konnte nun aber doch ein gemeinsames Verständnis über die Abfolge der Arbeiten und über die damit verknüpfte Mittelfreigabe erwirkt werden. Nun steht den weiteren Planungen nichts mehr im Wege.

Renovierungszeit

In der jetzigen Sicht soll nun die seit langem erwartete Orgelrenovierung und der Innenanstrich, verbunden mit all den hierzu notwendigen Baumaßnahmen in 2015 begonnen und in 2016 abgeschlossen werden.

In die Planung der Innenraumgestaltung wird der Pfarreirat und die Gemeinde selbstverständlich eingebunden werden. Ebenso wollen hier die Erfordernisse der neuen Liturgie berücksichtigt werden. Hier steht noch viel Arbeit an.

Nach Abschluss aller Arbeiten werden ebenfalls die beiden Kirchhöfe im Norden und Süden des Kirchenbauwerkes schlüssig in das Gesamtkonzept eingebunden und bearbeitet. Bischof Wolfhelm und das alte Turmkreuz bekommen jeweils einen neuen Standort.

Andreas Nittka