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RN-Foto: WoltersSa, 29.10.16 - Erster Gottesdienst in der renovierten Vitus-Kirche
Ruhr Nachrichten vom 30.10.16

Vier Monate mussten die Mitglieder der Olfener Kirchengemeinde St. Vitus darauf warten, in ihrer Kirche Gottesdienst feiern zu können. Am Samstag war es dann endlich soweit: Die Sitzreihen der frisch renovierten Kirche waren allesamt gefüllt, als Pastor Bernhard Lütkemöller in seiner Predigt alle Veränderungen erläuterte. 

Innerhalb der vergangenen vier Monate hat sich in der katholischen Kirche St. Vitus viel verändert. Davon überzeugte sich die Gemeinde bei einem feierlichen Einweihungsgottesdienst nach der Renovierung am Samstagabend.

„Das Ergebnis der Renovierung ist schon beeindruckend“, so Thorsten Melchert, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde. Er zog mit in die Kirche ein und feierte den Gottesdienst mit den katholischen Kollegen mit. Als gelungen bezeichnete er das neue Konzept, bei dem der Taufstein nun in der Kirchenmitte steht. „Man kann nun auch wieder den Himmel sehen“, lobte Melchert den Anstrich.

Taufbaum aus Pappe hat von nun an ausgedient

Pastor Bernhard Lütkemöller erläuterte in seiner Predigt die Veränderungen in „seiner“ Kirche. Man habe im Pfarreierat lange überlegt, ob der Taufstein in die Mitte der Kirche gehöre. Lütkemöller: „Die Täuflinge werden nun in der Mitte der Kirche in die Gemeinschaft aufgenommen.“ Es gebe mehr Platz für Familien, die nun rund um den Taufstein die Zeremonie besser verfolgen könnten.“

Lütkemöller stellte zwei neue Skulpturen vor.
Der Taufbaum aus Pappe hat nun ausgedient. Drei Taufbäume aus Metall befinden sich in der Mitte des linken Seitenschiffes in einer Linie zum Taufstein. „Für jedes getaufte Kind wird ein weiteres Blatt an die Bäume gehängt“, so der Pastor.
In der Mitte des rechten Seitenschiffes steht ein Totengedenkstein. Wie Lütkemöller erläuterte, werde dort ein Totengebuch ausgelegt, in dem alle Verstorbenen der letzten 16 Jahre aufgeführt seien.

Zeitrahmen wurde eingehalten, Kostenrahmen nicht gesperengt

Lütkemöller: „Mit einigen, aber bedeutsamen Veränderungen, ist der Kirchenbau sprechender geworden.“ Er freute sich, dass man den Zeitrahmen eingehalten und den Kostenrahmen nicht gesprengt habe.

Nach dem Gottesdienst trafen sich Gemeindemitglieder im Haus Katharina. „Mein Dank gilt den vielen Helfern, die ehrenamtlich die Renovierung unterstützt haben“, so Lütkemöller. So habe man Kosten sparen können. „Der erste Schritt ist getan, kommen Sie nun auch weiterhin zahlreich zu den Gottesdiensten.“

Theo Wolters


 

Fotoreihe: CHR

die voll besetzte Kirche beim Eröffnungsgottesdienst Der Taufstein steht jetzt in der KirchenmitteDie Priester und Messdiener Blick von der OrgelemporeBlick auf den AltarIm Vordergrund der Taufstein und die TaufkerzeBlick von der OrgelemporeDer neue Platz für die Priester und Messdiener - Bänke auf den StufenBlick auf die Strahlenmadonna